Steht Explosion bevor?
Abschleppversuche von „Timmy“ bisher gescheitert
Buckelwal „Timmy“ sorgt auch nach seinem Tod für viel Aufregung. Denn der Kadaver liegt weiterhin an der dänischen Küste und bläht sich auf. Experten befürchten gar eine Explosion aufgrund des sich immer stärker aufblähenden Körpers. Unter anderem aus diesem Grund will man den toten Meeressäuger nun abschleppen, allerdings sind erste Versuche gescheitert.
„Timmy“ steckt auf einer Sandbank vor der dänischen Insel Anholt fest. Erst am Dienstag wollten die dänischen Behörden einen neuen Abschleppversuch starten. Doch starke Winde über der Ostsee machten ihnen einen Strich durch die Rechnung. Dabei drängt die Zeit.
Bereits enorm aufgebläht
Bei Tieren, die sich an Land befinden, entweichen die Gase, die durch den Verwesungsprozess entstehen. Bei „Timmy“ finden sie im Wasser aber keinen Weg nach draußen. Daher steigt der Innendruck. Aufnahmen zeigen, dass der Kadaver bereits enorm aufgebläht ist. Wie lange der Prozess dauert, hängt laut deutschen Medienberichten von vielen Faktoren ab, darunter der Temperatur der Umgebung. Im Sommer könne es bis zu einer Explosion des Kadavers nur wenige Tage dauern, sagte Biologin Anja Gallus vor wenigen Tagen.
Am Mittwoch hieß es, eine Explosion könnte unmittelbar bevorstehen. Am Dienstag soll eine Besprechung mit Experten stattgefunden haben, bei der es womöglich auch zu einer Entscheidung gekommen ist, wie es mit dem Kadaver weitergeht. Doch es herrscht weiterhin Unklarheit und Schweigen. Soll der 20-Tonnen-Kadaver nun doch nicht in den Hafen gezerrt und dort obduziert werden? Vor allem in deutschen Medien wird wild spekuliert.
Der Meeressäuger „Timmy“ strandete seit März immer wieder auf Sandbänken in der Ostsee. Mehrmals konnte er sich aus seiner misslichen Lage befreien, strandete aber erneut. Schließlich lag „Timmy“ vor der Insel Poel. Von dort aus brachte ihn eine private Initiative mit einem Lastkahn in Richtung Nordsee und ließ ihn am 2. Mai frei. Danach gab es keine Spur von dem Buckelwal – bis „Timmy“ tot vor der dänischen Insel Anholt entdeckt wurde.










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