Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat jetzt detailierte Pläne für den Bau einer Mondbasis auf dem Erdtrabanten vorgestellt und außerdem Entwürfe für Mondfahrzeuge und Gebäude präsentiert. Für die künftige Erforschung des Mondes hat sie an private Raumfahrtunternehmen Aufträge in dreistelliger Millionenhöhe vergeben.
Im Rahmen einer Pressekonferenz in Washington, D.C. stellte die NASA am Dienstag detaillierte Pläne für ihre Mondbasis vor, darunter 3D-Renderings von Bauwerken, Ausrüstung und neuen Mondfahrzeugen (siehe Video oben), die im Laufe der Mission zum Einsatz kommen sollen. Den NASA-Angaben zufolge könnte die Basis möglicherweise eine Fläche von mehreren hundert Quadratmeilen am Südpol des Erdtrabanten einnehmen.
Wie die Behörde am Dienstag mitteilte, erhält Lunar Outpost 220 Millionen US-Dollar (256 Mio. Euro) und Astrolab 219 Millionen Dollar (knapp 232 Mio. Euro) für den Bau und die Lieferung von Mondfahrzeugen.
An Blue Origin, das Raumfahrtunternehmen von Jeff Bezos, ging ein Auftrag über 188 Millionen Dollar (rund 219 Mio. Euro). Das Unternehmen soll die Rover mit seinem „Mark-1“-Frachtlander auf die Mondoberfläche bringen. Außerdem wurde Firefly Aerospace ausgewählt, ein Raumfahrzeug zu bauen, das Drohnen von der Erdumlaufbahn zum Mond bringt.
Vorbereitungen für Flug zum Mars
Die Aufträge sind Teil des „Artemis“-Programms der NASA, mit dem die Behörde die Präsenz von Menschen im Weltraum ausbauen und künftige Missionen weiter ins All – etwa zum Mars – vorbereiten will. Der während der ersten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump überarbeitete Plan für das „Artemis“-Programm sieht den Aufbau von Infrastruktur für eine künftige Mondbasis sowie den Einsatz von Fahrzeugen auf der Mondoberfläche vor.
Bei der im April gestarteten zweiten „Artemis“-Mission – krone.at berichtete – umrundeten vier Astronauten den Mond und kehrten zur Erde zurück.
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