Wer eine Operation oder eine andere medizinische Behandlung benötigt, muss sich oft eine mehr oder weniger lange Wartezeit einstellen. Nicht immer sind Kapazitäten frei, nicht jede OP ist so dringend, dass sie sofort durchgeführt werden muss. Um Patienten einen besseren Überblick zu ermöglichen, fordert die ÖVP jetzt eine zentrale und öffentlich zugängliche Online-Plattform für OP-Wartezeiten und weitere wichtige medizinische Leistungen in den burgenländischen Spitälern.
Auf diese sollen Patienten jederzeit zugreifen können, um sich informieren zu können. Die ÖVP orientiert sich bei ihrer Forderung am Bundesland Oberösterreich, wo derartige OP-Wartezeit-Listen bereits online abrufbar sind. Diese zeigen, wie viele Wochen auf bestimmte planbare Eingriffe – wie Knie-, Hüft- oder Bandscheiben-OPs – in den jeweiligen Kliniken gewartet werden muss bzw. wo eine derartige Behandlung überhaupt angeboten wird. Die Liste wird immer quartalsweise aktualisiert.
„Es braucht Transparenz“
„Gerade im Gesundheitsbereich braucht es Transparenz, Nachvollziehbarkeit und bestmögliche Information. Patienten sollen wissen, wo welche Leistungen angeboten werden und mit welchen Wartezeiten zu rechnen ist. Das schafft Vertrauen und erleichtert vielen Betroffenen die Orientierung“, betont ÖVP-Landesparteiobmann Christoph Zarits. Eine moderne Gesundheitsversorgung müsse nicht nur qualitativ hochwertig sein, sondern auch offen und serviceorientiert auftreten.
Schwächen ansprechen und verbessern
Eine derartige Liste sei zudem eine Chance, bestehende Schwächen im Gesundheitssystem offen anzusprechen und gezielt zu verbessern. „Viele Burgenländer berichten von langen Wartezeiten, fehlender Transparenz und Unsicherheit bei wichtigen medizinischen Leistungen. Transparenz wäre ein wichtiger erster Schritt, um die Versorgung für die Menschen spürbar zu verbessern“, so Zarits.
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