Ab Herbst gilt an Schulen ein Kopftuchverbot für Unter-14-Jährige. In der Steiermark, wo acht Prozent der Pflichtschüler muslimisch sind, begrüßen Direktoren die Regel zwar, das Thema sei aber umfassender: von unkooperativen Eltern bis zu fehlender Deutschförderung.
Neben einem Christen sitzen, nein. Ihn oder sie zum Freund haben, auch nicht. Das käme bei muslimischen Kindern immer wieder vor, „ich finde das sehr bedenklich und das schon in dem jungen Alter“, berichtet Barbara Gmeiner, Direktorin der Grazer Volksschule Bertha von Suttner. Die Schule hat einen hohen Migrationsanteil. „Es gibt die Familien, die sich engagieren, super integrieren wollen und dann die, wo das Kopftuch noch das geringste Problem ist.“
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