Immer mehr Österreicher greifen zu Fertiggerichten, zugleich wächst die Kritik an ungesunden Inhaltsstoffen. Mit der Eigenmarke „Simply Good“ setzt Billa nun auf gesündere Convenience-Produkte und mehr Transparenz bei Herkunft und Zutaten.
Für viele Österreicher gehören Fertigprodukte zum Alltag. Wegen Zeitmangel greifen Konsumenten immer häufiger zu sogenannten „Convenience-Produkten“ – also fertig zubereiteten Speisen für den schnellen Verzehr. Gleichzeitig schreckt laut einer aktuellen Umfrage der Rewe-Gruppe jeder Vierte vor diesen Produkten zurück. Ungesunde Inhaltsstoffe und hohe Preise halten demnach vom Kauf ab.
Billa will deshalb mit der Eigenmarke „Simply Good“ einen gesünderen Weg einschlagen. Das Unternehmen verzichtet nach eigenen Angaben unter anderem auf Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und Palmöl. Angeboten werden etwa Dampfgargerichte, warme Bowls, Salatbowls, geschnittenes Obst und Gemüse sowie frisch gepresste Säfte.
Convenience ist aus dem Alltag unserer Kunden nicht mehr wegzudenken.
Klaudia Atzmüller, Geschäftsführerin der Marke Ja! Natürlich
Klare Herkunft bei Eiern und Fleisch
„Convenience ist aus dem Alltag unserer Kunden nicht mehr wegzudenken, gleichzeitig steigt der Anspruch an bewusste Ernährung“, sagt Klaudia Atzmüller, Geschäftsführerin von Ja! Natürlich. Sie spricht von einer kontinuierlich steigenden Nachfrage, der Umsatz ist um vier bis fünf Prozent höher als im Vorjahr.
Auch bei der Herkunft setzt Billa auf stärkere Transparenz. Künftig sollen ausschließlich Eier aus Österreich angeboten werden. Möglich sei das durch langjährige Partnerschaften mit heimischen Produzenten. Laut Unternehmen werden jährlich rund 260 Millionen Eier von diesen bezogen. Das entspreche etwa 13 Prozent der österreichischen Eierproduktion und einer jährlichen Wertschöpfung von rund 55 Millionen Euro.
Beim Frischfleisch setzt der Lebensmittelhändler ebenfalls nur auf österreichische Herkunft. Die Tiere würden in Österreich geboren, aufgezogen und verarbeitet. Laut Billa stammt bereits rund die Hälfte des Frischfleisch-Umsatzes aus dieser Herkunftssicherung.
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