Trauriges Schicksal

Armer Graupapagei saß jahrelang in „Einzelhaft“

Niederösterreich
22.05.2026 05:00

Nahezu sein ganzes bisheriges Leben musste „Guggi“ allein in einem Käfig verbringen. Schwer krank wird der Graupapagei jetzt am Assisihof in Stockerau in Niederösterreich gepflegt.

Ohne Artgenossen, ohne ausreichende Beschäftigung und ohne artgerechte Umgebung – wie jahrelange „Einzelhaft“ muss sich das bisherige Leben für „Guggi“ angefühlt haben. Der 36-jährige Graupapagei wurde völlig isoliert in einem Käfig gehalten. Die Folge: Der leidende Vogel entwickelte deutliche Verhaltensstörungen – vor allem intensives Federpicken.

Erstmals artgerechte Betreuung
Erst der Tod seines Besitzers hatte „Guggis“ Qualen beendet. Der nahezu kahle Papagei fand am Assisihof des Österreichischen Tierschutzvereins in Stockerau ein neues Zuhause. „Hier bekam er zum ersten Mal in seinem Leben fachgerechte Pflege und artgerechtes Futter“, erklärt Alfred Kofler, Leiter der Tierpflege. Er ist vom Schicksal des Graupapageis tief betroffen: „,Guggi’ ist ein trauriges Beispiel dafür, welches Leid durch falsche Tierhaltung entsteht.“ Denn Papageien sind hochsoziale Tiere. „Sie benötigen Artgenossen und Beschäftigung“, betont Experte Kofler.

Karzinom unter einem Flügel
Nicht nur sein Federkleid hatte „Guggi“ durch sein Martyrium großteils eingebüßt, unter einem Flügel hatte sich zudem ein Karzinom gebildet, das in einer komplizierten OP an der Veterinärmedizinischen Universität entfernt werden konnte. Doch die Pflege des armen Papageis ist aufwendig. Daher ersucht der Tierschutzverein um Spenden.

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