Nach Kickl-Sager

Leser: „Watschen sind nicht gesund!“

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21.05.2026 14:11
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Die Aussagen von FPÖ-Chef Herbert Kickl bei seiner 1.-Mai-Rede in Linz über Gewalt in der Kindererziehung sorgen für heftige Reaktionen. Die Regierungsparteien ÖVP, SPÖ und NEOS kündigten einen gemeinsamen Antrag im Parlament an, um ein klares Zeichen gegen Gewalt an Kindern zu setzen. Wie unsere Leser reagierten, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Die überwiegende Mehrheit der „Krone“-Leser wie Gogola, demo11 und Da-Muchi, verurteilt die Andeutungen des FPÖ-Chefs scharf. Für viele User, darunter DenkNach und KronebringtderKurier steht fest, dass ein Politiker in einer Vorbildfunktion keine Gewalt verharmlosen darf. Sie warnen vor den gesellschaftlichen Folgen, wenn körperliche Strafe als legitimes Erziehungsmittel verwendet wird.

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Gogola
Jedenfalls ist es nicht hilfreich, wenn ein Politiker zu Gewalt gegen Kinder aufruft.
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demo111
Hr. Kickl propagierte am 1. Mai eben nicht "Nachsitzen" und strenge Lehrer, sondern ganz klar die gesunde Watschn, sprich Gewalt gegen Kinder.
Er hat's - mit schmutzigem Lächeln begleitet - vorgezeigt, nur das Wort vermieden, für andere "Interpretation" gibt es da überhaupt keinen Platz.
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Da-Muchi
So Aussagen san einfach verantwortungslos. A Politiker sollt Vorbild sein und ned unterschwellig Gewalt relativieren
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DenkNach
Erschreckend, wie oft hier der Gewaltaufruf hier verteidigt wird.
Die Folge der gesunden Watschen? Kinder erlernen, dass Gewalt ein legitimes Mittel zur Konfliktlösung ist. Diese Werte der FPÖ führen uns in eine Gesellschaft, in der ich nicht leben will.
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KronebringtderKurier
Also ich möchte ehrlicherweise nicht, dass eine Lehrkraft meine Kinder schlägt.
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KronebringtderKurier
Mein Tipp an alle hier: stellen Sie sich vor es hätte nicht Kickl gesagt, sondern jemand von einer anderen Partei. Wie würden Sie dann darüber denken? Für mich haben sowohl die Wortwahl als auch die Gestik gezeigt, dass damit eine Watschn für ein Kind gedacht ist. Ich möchte ehrlicherweise nicht, dass eine Lehrkraft meinem Kind eine Watschn gibt, daher ordne ich die Aussage von Kickl auch dementsprechend ein.
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Vertreterinnen der drei Regierungsparteien stellen sich gemeinsam gegen Gewalt an Kindern – ...
Vertreterinnen der drei Regierungsparteien stellen sich gemeinsam gegen Gewalt an Kindern – Auslöser dafür war Herbert Kickl.(Bild: SPÖ-Parlamentsklub)


Gleichzeitig lenken Moringa, MONICA73 und blauerScorpion den Blick auf andere Formen von Gewalt und gesellschaftliche Missstände, denen Kinder heute ausgesetzt sind. Sie sehen das Problem nicht primär in den getätigten Aussagen, sondern im Alltag an den Schulen, im Einfluss von Medien und Internet sowie in den Defiziten moderner Erziehungsmodelle.

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Moringa
Unsere Kinder und Jugendliche, sind in Schulen und in ihrer Freizeit, Gewalt durch andere Kinder und Jugendliche tagtäglich ausgesetzt.
Bitte um Lösungsvorschläge der Regierung und somit verantwortlichen, wie sie sich das vorstellen, dass unsere Kinder ohne Gewalt und Angst aufwachsen sollen, wenn wir sie jeden Tag Gewalt und Angst aussetzen müssen, indem wir sie zb in Schulen schicken müssen!
Und was sollen Kinder und Jugendliche von ihren Eltern halten, die sie dazu zwingen müssen und sie Gewalt und Angst ausliefern?
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MONICA73
Nun früher gabs z. B. Märchen, die ja auch mitunter von Gewalt geprägt sind. Die ganzen Disney Geschichten, da wird ja auch gehackt , gesägt usw. Ich denke. es liegt nur an den Eltern, den Kindern Respekt beizubringen und keine Gewalt an anderen anzuwenden. Die Kinder werden so wie sie es von den Eltern sehen. Man sieht es immer wieder, dass Mütter zu ihren Kindern nicht nett sind. Besonders U Bahn usw.
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Moringa
Ich glaube, dass man gar nicht darüber diskutieren muss, dass Gewalt an Kindern tabu ist.
Allerdings ist antiautoritäre „Erziehung“ für viele Leute einfach nur eine bequeme Lösung, sich mit Kindern und Jugendlichen nicht auseinandersetzen zu müssen obwohl man damit Kinder eigentlich nur in Stich lässt.
Grenzenlos, Orientierungslos verhalten sich einige aggressiv und gewalttätig gegenüber eingeschüchterten, hilflosen Kindern und Jugendlichen.
Eine Ohrfeige hat früher einmal sofort Grenzen gesetzt.
Hat ohne weiteren Gesprächen allerdings meist zu noch mehr Aggressionen geführt.
Genauso wie antiautoritäre Erziehung ohne Gespräche und Erklärungen zu einem egoistischen, ausufernden Verhalten gegenüber allen anderen Mitmachen führen kann und wenn man in diversen Schulen blickt, es auch tut.
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blauerScorpion
„Jedes Kind soll frei von Gewalt und Angst aufwachsen können“. Die Damen von SPÖ, ÖVP und NEOS sollten sich das zu Herzen nehmen. Bereits im Nachmittagsprogramm gibt es auf so manchem Fernsehsender die brutalsten Action - Filme. Im Internet sind die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt sich Gewalt- und Pornofilme anzusehen. Ohne Altersbeschränkung und ohne das sich Eltern. Lehrer oder Politiker den Kopf darüber zerbrechen. Gewalt wird den Kindern vorgelebt weil Eltern den Weg des geringsten Widerstands gehen und ihre Kinder in deren Freizeit den Medien überlassen. Für Erziehung bleibt keine Zeit mehr. Die Polemik dieser Parteienvertreterinnen wird daran nichts ändern!
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Darüber hinaus fordern Fernadel1 und raunzer gesetzliche Verschärfungen in anderen Bereichen des Kinderschutzes. Sie verlangen ein härteres Vorgehen gegen Jugendkriminalität und den Ausbau des Schutzes vor sexuellem Missbrauch.

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Fernadel1
Eine Tafel Gemeinsam gegen kriminelle Kinder wäre sinnvoller. Denn wenn 10-12jährige schon einen Raub oder diverse Diebstähle begehen mit den Wissen das ihnen ohnehin nichts passieren kann gehört etwas unternommen.
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raunzer
Aber wie erkennt man in unserem Justizsystem, dass der Wille der Politik auch wirklich umgesetzt wird? Es ist vollkommen in Ordnung, dass physische und psychische Gewalt gegen Kinder verboten und bestraft wird, aber noch höher und enger sollte der sexuelle Schutzbereich für Unmündige sein, denn hier ist weit höherer Schaden für diese zu erwarten.
Gewalt ist ein Zeichen von Hilflosigkeit, aber das erkennen nicht alle Menschen und die fühlen sich dann im Recht. Herr Kickl geht hoffentlich mit den eigenen Kindern, wenn vorhanden, anders, d h liebevoll und gewaltfrei um.
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Ihre Meinung ist gefragt!
Welche Maßnahmen sind aus Ihrer Sicht notwendig, um Kinder in der heutigen Gesellschaft effektiv vor Gewalt zu schützen? Wie definieren Sie eine zeitgemäße und gewaltfreie Erziehung?

Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare und freuen uns auf einen regen Meinungsaustausch! 

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