Neben der FPÖ, die mit ihrem „FPÖ TV“ bereits 2012 den Schritt gewagt und einen eigenen Sender für die Fans der Partei gestartet hat, wagte auch die SPÖ mit „SPÖ eins“ Ende 2025 den Sprung ins kalte „Medienwasser“. Wir stellen uns und den Lesern die Frage: Sind diese Parteisender notwendig?
Eingeführt wurde der Kanal der Freiheitlichen als Gegenentwurf zur „linken Stimmung- und Meinungsmache der Systemmedien“, wie man selbst gerne betont. In etwa das gleiche Horn stößt hier die SPÖ: Man wolle das Feld laut Medienminister Babler nicht „rechten Alternativmedien“ überlassen und sieht sich als Gegenbewegung. Was die Professionalität und auch Reichweite des Auftritts anbelangt, hat die FPÖ aber ein Alleinstellungsmerkmal, da man sich hier früher und auch intensiver mit digitalen Kanälen beschäftigt und diese auch genutzt hat. Abgesehen von FPÖ und SPÖ betreibt keine weitere Partei eigene Sender, um ihre Klientel zu bedienen. Hier hat man sich auf klassischere Methoden verständigt und so verfügen fast alle Fraktionen über eigene Onlinezeitungen.
Ihre Meinung zählt!
Was halten Sie von Parteisendern? Haben Sie das Gefühl, dass hier neutral berichtet wird? Empfinden Sie diese als Bereicherung der Medienlandschaft oder eher als Möglichkeit für Parteien, ihre Programme und Ideen gezielt an die Wähler zu bringen? Wo sehen Sie Vorteile und wo die Nachteile?
Wir freuen uns auf Ihre Meinungen dazu in den Kommentaren!
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