Rund 80 Prozent der Österreicher würden im Falle des Falles lieber daheim in den eigenen vier Wänden gepflegt und versorgt werden, bevor sie in ein Pflegeheim wechseln müssten. Das stellt vor allem Angehörige vor Probleme. Was die „Krone“-Leser zum Thema denken, lesen Sie hier.
Die überwältigende Mehrheit der Menschen in Österreich würde, wenn es so weit sein sollte, lieber in den eigenen vier Wänden gepflegt werden, als den Lebensabend in einem Pflege- oder Altersheim zu verbringen. So nachvollziehbar der Wunsch auch sein möge, stellt er die Angehörigen vor große Herausforderungen. Zum einen ist die Pflege von bedürftigen Personen ein Knochenjob, der gerne allzu leicht unterschätzt wird. Andererseits sind auch die Kosten für professionelles Personal nur von den allerwenigsten zu stemmen, was die ganze Angelegenheit damit noch weiter verkompliziert.
Gleichzeitig gibt es auch viele Skeptiker der Heimpflege. Leser claudi meint dazu: „Mein Vater ist vor Kurzem 99-jährig Zuhause verstorben, er sagte immer, er will keine Fremden im Haus.“ Zeilen wie diese sind bei diesem Thema häufig zu lesen. Viele führen wie Stephan2017480 auch Erfahrungen aus dem eigenen Bekannten- und Verwandtenkreis als Grund für ihre Ablehnung an. Manche wollen aber auch einfach so, wie bierschluerfer es ausdrückt, „für mich leben und nicht für andere“.
Und dann gibt es auch noch eine Gruppe von Personen, die für niemanden eine Belastung sein und gegebenenfalls lieber selbstbestimmt sterben will.
Ihre Meinung ist gefragt!
Würden Sie Pflege in den eigenen vier Wänden der Betreuung in einer Einrichtung vorziehen? Was wären für Sie die Gründe dafür oder dagegen? Haben Sie bereits geplant, wie Sie im Falle des Falles vorgehen, falls Sie selbst einmal in der Situation sein sollten? Was halten Sie vom Thema „Sterbehilfe“?
Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare und freuen uns auf einen regen Meinungsaustausch!
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