Die Fivers Margareten starten am Freitagabend in Bruck ins Semifinale. Das zuletzt in Form gekommene Schlussmann-Duo Novikov und Novakovic entzückt Boss Tom Menzel, könnte zum echten Trumpf werden.
„Hätte ich noch Haare am Kopf, wären die jetzt allesamt grau“, lacht Fivers-Boss Tom Menzel, dem der Viertelfinal-Krimi (33:32, 31:32 und 33:31) seiner Handballer gegen Hard aber so wirklich alles abverlangt hatte.
Jetzt ist der Blick aber nach vorne gerichtet, Freitagabend (18 Uhr) gastiert man zum Auftakt der „best-of-3“-Halbfinalserie bei den Füchsen in Bruck. Rund 100 mitreisende Anhänger werden erwartet, der Fanbus ist seit Tagen ausverkauft.
Festung Hollgasse
Als gutes Omen für den 21. (!) Semifinal-Auftritt in Serie gilt die zuletzt errungene Auswärtsstärke. „Früher war es umgekehrt, da war die Hollgasse eine Festung. Dort fehlt uns aktuell manchmal eben jene Leichtigkeit, die uns auswärts so stark macht“, analysiert Menzel. Apropos Festung: zu dieser wurde auch der Kasten der Margaretener.
„Passt nicht in Philosophie“
Exakt 4,05 Meter, in Person von Legionär Oleksii Novikov (2,02 m) und und Youngster Sergej Novakovic (2,03 m), agierten dort nämlich zuletzt in Top-Form. Wobei dies gerade bei Ersterem etwas dauerte. „Oleksii ist der einzige Legionär im Kader, passt eigentlich nicht in unsere Philosophie, auf junge Eigenbauspieler zu setzen. Das macht es für ihn noch schwerer, wenn die Leistungen nicht passen“, erzählt Menzel. Mittlerweile ist der 26-Jährige aber angekommen. „Er ist eine echte Hilfe!“
Von Wien nach Barcelona
So auch sein 18-jähriger Partner Novakovic, den es im Sommer nach Spanien zu Top-Klub Barcelona zieht. „Schade für uns, aber wir freuen uns für ihn. Eine riesige Möglichkeit, wo er beweisen kann, dass er zurecht als eines der Top-Talente im europäischen Handball gehandelt wird“, schwärmt Menzel.
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