Hilfe nach Gewalt

Neun neue Wohnungen für Frauen und Kinder in Not

Tirol
22.05.2026 06:00
Porträt von Tiroler Krone
Von Tiroler Krone

Gewalt an Frauen ist nach wie vor ein massives Problem. Das zeigen unter anderem auch die jüngsten Frauenmorde in Österreich. In Tirol wird das Hilfsangebot nun weiter ausgebaut – neun Übergangswohnungen wurden in Innsbruck errichtet und sollen Opfern neue Hoffnung geben.

Frauen auf der Flucht vor Gewalt brauchen mehr als nur ein Dach über dem Kopf – sie brauchen Sicherheit, Perspektiven und neue Hoffnung. Genau hier setzt das Projekt „Noah“ an: In der Dr.-Stumpf-Straße in Innsbruck wurden nun neun Übergangswohnungen für Frauen und ihre Kinder, die etwa durch Gewalt, Trennung oder Armut vor dem Nichts stehen, übergeben.

Erfreut über den neuen Zufluchtsort für Frauen und Kinder in Not: Innsbrucks BM Hannes ...
Erfreut über den neuen Zufluchtsort für Frauen und Kinder in Not: Innsbrucks BM Hannes Anzengruber, LR Eva Pawlata und Edgar Gmeiner von der Tigewosi (von links).(Bild: Christof Birbaumer)

Neben den Wohnungen gibt es auch einen Sozialraum mit Betreuung vor Ort. Die Bewohnerinnen erhalten Unterstützung bei Behördengängen, der Wohnungssuche oder der Kinderbetreuung.

Zitat Icon

Das Projekt bietet nicht nur eine einfühlsame und fachkundige Begleitung, sondern auch einen geschützten Ort auf Zeit.

Verena Piegger, Obfrau von „Frauen helfen Frauen“

Zurück in selbstbestimmtes Leben
Hinter dem Sozialprojekt stehen der gemeinnützige Bauträger Tigewosi, die Initiative „Frauen helfen Frauen“ sowie der Sozialverein Igls-Vill. Ziel ist es, Betroffenen etwa nach einem Aufenthalt im Frauenhaus den Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben zu erleichtern.

Toni Hafele, Obmann des Sozialvereins Igls-Vill, und Verena Piegger, Obfrau von „Frauen helfen ...
Toni Hafele, Obmann des Sozialvereins Igls-Vill, und Verena Piegger, Obfrau von „Frauen helfen Frauen“.(Bild: Christof Birbaumer)

Neun Einheiten auf kleiner Fläche
„Das Projekt bietet nicht nur eine einfühlsame und fachkundige Begleitung, sondern auch einen geschützten Ort auf Zeit“, betont Verena Piegger, Obfrau von „Frauen helfen Frauen“. Und auch Toni Hafele, Obmann des Sozialvereins Igls-Vill, freut sich über das Ergebnis: „Den Architekten Verena Rauch und Walter Prenner ist es gelungen, auf vergleichsweise kleiner Fläche neun Wohnungen zu realisieren.“

Bei Schutzunterkünften für Frauen steht die Stadt Innsbruck damit gut da – in anderen Bezirken schaut es hingegen weniger rosig aus, wie zuletzt auch der Landesrechnungshof kritisierte.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Tirol
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung