Die geplante Paketsteuer stößt bei der Jungen ÖVP im Burgenland auf klare Ablehnung. Befürchtet wird, dass durch die Abgabe vor allem heimische Firmen und Konsumenten draufzahlen.
JVP-Landesobmann Daniel Heintz betont zwar, dass es faire Regeln gegenüber internationalen Billigplattformen brauchen würde: „Aber eine pauschale Paketsteuer ist der falsche Weg, wenn am Ende österreichische Händler und die Menschen im eigenen Land die Rechnung bezahlen müssen.“
Viele Produkte würden online gekauft, weil sie regional oft gar nicht verfügbar oder deutlich günstiger angeboten werden. Heintz befürchtet, dass am Ende die Steuer einfach auf die Preise aufgeschlagen werden: „Das trifft besonders junge Menschen, Familien und Studierende, die ohnehin bereits massiv unter den gestiegenen Lebenshaltungskosten leiden.“ Die JVP Burgenland appelliert daher an die Bundesregierung, die aktuellen Pläne für die Paketsteuer nochmals zu überdenken.
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