






Was dem Superbowl die Halftime-Show, ist dem Eurovision Song Contest der Interval-Act – jener Künstler, der als Superstar das eigentliche Top-Event veredelt. Beim Song Contest in Wien wurde diese Ehre Parov Stelar zuteil.
Mit Auftritten vom kalifornischen Coachella-Festival bis hinein ins tiefste Rumänien ist Parov Stelar der erfolgreichste Pop-Musik-Export Österreichs. Für seine fulminante Show nach den Auftritten der 25 Kandidatinnen wählte er den Song „Black Lilies“, den er erst vor einer Woche veröffentlicht hatte.
An Opulenz war die gut dreiminütige Performance nicht zu überbieten. Parov Stelar selbst inszenierte sich anfangs alleine mit schwarzem Ledermantel am Bühnensteg, während neun Streicher in düsteren Kapuzen für dramatische Beschallung sorgten. Dahinter mehrere Handvoll Tänzer in weißer Verkleidung, die sich auf der Bühne rekelten und schlängelten.
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Kurzer Szenenwechsel. Der Künstler und sein Pult wurden auf der Hauptbühne aufgebaut und davor türmten sich die Tänzer zu einer Art menschlichen Pyramide, während die Electroswing-Beats in die Halle hämmerten. Für zusätzliche Stimmung sorgte das ORF Radio-Symphonieorchester.
Für Parov Stelar selbst ist die visuelle Umsetzung eine Anlehnung an Fritz Langs „Metropolis“, man kann dahinter aber auch eine unbescheidene Gottesanbetung verorten. Bombastisch.
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