Straßen geräumt
Einsturzgefahr: Hochhaus in New York „bewegt sich“
Wegen herabfallender Steine wurden die New Yorker Rettungsdienste zu einem derzeit im Umbau befindlichen Wolkenkratzer gerufen. Wenig später mussten mehrere Straßen und Gebäude rund um den ehemaligen Hauptsitz des Pharmakonzerns Pfizer evakuiert werden. Es besteht Einsturzgefahr!
„Beim Eintreffen stellten die Einheiten fest, dass sich zwei Säulen im 21. und 22. Stock verformt hatten. Die Böden zwischen dem 21. und 26. Stock hängen durch“, erklärte die Feuerwehr. Menschen in umliegenden Hotels, Geschäftsgebäuden und Wohnungen wurden in Sicherheit gebracht, auch eine Schule musste geräumt werden. Demnach waren etwa 130 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes im Einsatz. Polizisten sperrten Straßen ab, wie AFP-Reporter berichteten.
Experte: „Das ist hochgradig gefährlich“
Berichte über Verletzte gibt es bisher nicht. Die Behörden setzten eine Drohne ein, um das Ausmaß der Schäden zu begutachten. Clifford Johnsen von der Baugewerkschaft Steamfitters Local 638 kritisierte die Umbauten in dem ehemaligen Pfizer-Hochhaus unweit des Chrysler-Gebäudes und des Sitzes der Vereinten Nationen.
Das Aufsetzen zusätzlicher Stockwerke auf das bestehende Bürogebäude habe Druck auf die Stützpfeiler ausgeübt, sagte er. Die Bauarbeiten seien offenbar nicht richtig geplant. „Ich bin seit 21 Jahren im Baugewerbe, und ich habe noch nie einen Träger gesehen, der sich in der Mitte durchbiegt – das ist hochgradig gefährlich“, sagte Johnsen.
„Einsturzzone“ eingerichtet
Feuerwehrkommandant John Esposito erklärte in einer Pressekonferenz, dass eine „Einsturzzone“ eingerichtet worden sei. Sollte es tatsächlich so weit kommen, werde das Gebäude aufgrund seiner Konstruktion und der verwendeten Baustoffe nur teilweise einstürzen. „Aber unsere Hauptsorge ist derzeit, dass sich das Gebäude weiterhin bewegt“, so Esposito.









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