Der neue Slow-Food-Kärnten Guide ist erschienen, der 200 Seiten dicke kulinarische Kompass kostet sieben Euro, auch eine digitale Version ist erhältlich. Herausgeber ist die Kärnten Werbung. Das südlichste Bundesland ist wieder ein großer Genussort.
Kärnten hat kulinarisch viel zu erzählen und der neue Slow-Food-Guide sagt es auf 200 Seiten. 76 Restaurants, 20 Jausenstationen, Buschenschenken und Almhütten sowie 75 Einkaufstipps in regionalen Hofläden, 63 Bauernmärkte und 88 Genussfeste kommen darin vor. 23 Betriebe wurden zusätzlich von Gault & Millau, Falstaff oder dem Michelin Guide ausgezeichnet und sind entsprechend gekennzeichnet. Bewertet wurden alle Betriebe von Jurorinnen und Juroren nach Regionalität, Handwerk und Herkunft der Zutaten.
Heuer gibt es keine Schneckenbewertung mehr
„Auf die Schneckenbewertung verzichten wir bei der sechsten Auflage“, sagt Slow Food-Obmann Gottfried Bacher. „Wer im Guide erscheint, kann es. Der Guide ist ein wichtiger Wegweiser für die Community des guten Essens und macht jene Betriebe sichtbar, die Slow Food glaubwürdig und mit großer Leidenschaft leben. Es ist nicht nur ein Buch, sondern steht für Respekt, Haltung, Herkunft, Fairness, Handwerk und ist ein Versprechen, dass das Essen Sinn macht. Aufgenommen werden Betriebe, die für gutes, sauberes und fair produziertes Essen stehen und Regionalität, Herkunft sowie handwerkliche Qualität authentisch vermitteln.“
3000 Menschen stehen hinter Slow Food-Produkten
3000 Menschen engagieren sich in Kärnten für nachhaltigen Genuss. „Gerichte sollen von der Herkunft der Lebensmittel erzählen.“ Auch der mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Gamskogelhüttenkoch Stefan Lastin kam zur Präsentation nach Viktring, viele Betriebe sind regional und einfach. Zehn Monate wurde am Guide gearbeitet, Slow Food gibt es in 160 Ländern der Welt. Bacher: „45 Prozent der Deutschen und 48 Prozent der Österreicher buchen ihren Urlaub auch wegen der Kulinarik. Wir bieten in 13-Slow-Food-Dörfern über 100 Erlebnisse an.“
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