Doppelt bitter für Frankreich! Die „Équipe Tricolore“ verlor gegen Spanien nicht nur das WM-Halbfinale, sondern womöglich auch Abwehrchef William Saliba für mehrere Monate. Der Innenverteidiger musste bereits nach einer halben Stunde verletzt vom Platz – nun droht ihm laut übereinstimmenden Medienberichten sogar eine Operation.
Wie die französische Zeitung „L‘Equipe“ und das Portal „The Athletic“ berichten, wird sich Saliba höchstwahrscheinlich einem operativen Eingriff unterziehen müssen. Bereits während des Halbfinales soll der 25-Jährige seinem Abwehrpartner Dayot Upamecano laut „L‘Equipe“ zugeflüstert haben: „Ich kann nicht mehr, mein Rücken ist kaputt.“
Zwar stehen noch weitere Untersuchungen aus, aufgrund der chronischen Rückenprobleme gilt eine Operation jedoch als wahrscheinlich. In diesem Fall müsste der Arsenal-Verteidiger rund vier bis fünf Monate pausieren und könnte im schlimmsten Fall erst 2027 auf den Rasen zurückkehren.
Herber Rückschlag für Arsenal
Für die „Gunners“ wäre ein langfristiger Ausfall ihres Abwehrchefs ein schwerer Rückschlag. Saliba zählt zum absoluten Stammpersonal der Nord-Londoner und absolvierte in der vergangenen Saison wettbewerbsübergreifend 50 Pflichtspiele.
Beschwerden seit Monaten
„Ich habe seit einigen Monaten mit kleinen Beschwerden zu kämpfen und habe die Zähne zusammengebissen, weil die Champions League und die Premier League anstanden“, hatte Saliba bereits während der WM-Gruppenphase erklärt. Auf die Weltmeisterschaft verzichten wollte der Franzose dennoch nicht: „Die Weltmeisterschaft findet nur alle vier Jahre statt, da muss man eben die Zähne zusammenbeißen.“
Bis zum Halbfinale hielt Saliba durch. Dann war Schluss: Nach gut einer halben Stunde dribbelte der Verteidiger in die eigene Hälfte, stoppte plötzlich ab und ging zu Boden. Er spielte den Ball ins Aus, signalisierte Upamecano mit einem Kopfschütteln, dass es nicht weitergeht, und ließ sich anschließend auswechseln.
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