Debatte um Pflegeheim

„Berufliche Perspektiven für Mitarbeiter anbieten“

Burgenland
11.05.2026 06:00

In der Debatte um das Seniorenhaus Rudersdorf (Bezirk Jennersdorf) setzte das Land den nächsten Schritt. Ein Brief ging nun an die Beschäftigten, in dem Unterstützung bei der beruflichen Zukunft angeboten wird.

Das Land hat, wie berichtet, die Tagsatzvereinbarung für das Seniorenhaus gekündigt. Als Begründung wurden „moralisch fragwürdige Vorkommnisse“ angeführt. Seniorenhaus-Betreiberin Petra Wagner hat die Vorwürfe zurückgewiesen und mittlerweile eine Klage gegen das Land eingereicht.

Nach derzeitigem Stand endet mit 31. Juli die Tagsatzvereinbarung. Mit Angehörigen und Bewohnern ist das Land bereits in Kontakt, um den Umzug in eine neue Einrichtung so harmonisch wie möglich zu machen. Erste Gespräche hätten mit fast allen Betroffenen stattgefunden, heißt es. „Die Wünsche der Familien und Klienten haben oberste Priorität“, erklärt Landesrat Leonhard Schneemann. Ziel sei es, jegliche zusätzliche Belastung von den Betroffenen fernzuhalten.

Zitat Icon

Die Beschäftigten sollen wissen: Ihre Arbeit ist wertvoll und unverzichtbar, und ihre berufliche Zukunft ist uns ein großes Anliegen.

Landesrat Leonhard Schneemann

Aktive Hilfe bei Suche nach neuem Job
Ein nahtloser Übergang soll auch für die Beschäftigten im Seniorenhaus ermöglicht werden. Dieser Tage ging ein Brief von Schneemann an alle Mitarbeiter, in dem die aktuelle Situation dargelegt und berufliche Perspektiven thematisiert werden. „Ihre Erfahrung in der Pflege ist unverzichtbar“, betont Schneemann im Schreiben. Das Land bietet eine aktive Hilfe und Unterstützung an, um nahtlose Übergänge in neue, wohnortnahe Beschäftigungsverhältnisse in anderen Pflegeeinrichtungen zu ermöglichen. Die Fachabteilung fungiert als zentrale Koordinationsstelle.

Derzeit laufen zudem bereits Gespräche mit Pflegeeinrichtungen im ganzen Burgenland, um Beschäftigungsalternativen zu schaffen. „Uns ist wichtig, direkt und persönlich zu kommunizieren“, bekräftigt der Landesrat.

Seniorenhaus-Betreiberin Petra Wagner wollte zum Schreiben des Landes an die Mitarbeiter vorerst nicht Stellung nehmen. 

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