Der Abstiegskampf der deutschen Bundesliga steuert auf ein historisches Finale zu! Heidenheim darf nach einem wichtigen Sieg weiter hoffen und sorgt für eine noch nie dagewesene Ausgangslage.
Der 1. FC Heidenheim gewann am vorletzten Spieltag mit 3:1 beim 1. FC Köln und zog damit nach Punkten mit dem FC St. Pauli und dem VfL Wolfsburg gleich. Damit kommt es am letzten Spieltag zu einem echten Bundesliga-Krimi: Noch nie zuvor gingen die Teams auf den Rängen 16, 17 und 18 mit derselben Punkteanzahl in den finalen Spieltag.
Für Heidenheim war der Sieg ein enorm wichtiger Schritt. Erstmals seit dem 18. Spieltag ist das Team von Trainer Frank Schmidt nicht mehr Tabellenletzter.
Mit einem Sieg gegen Mainz 05 am kommenden Samstag könnte der Sprung auf den Relegationsplatz gelingen. Sollten die Konkurrenten remis spielen, reicht den Heidenheimern sogar ein eigener Sieg.
Große Erleichterung herrschte nach Schlusspfiff bei Doppelpacker Jan Schöppner. „Jetzt sind wir nochmal im Spiel“, sagte er bei DAZN. „Ohne den Dreier wäre es aus gewesen.“
Viele hätten den Klub bereits abgeschrieben, erklärte Schöppner weiter: „Vielleicht haben wir auch seitdem ein bisschen befreiter aufgespielt. Seitdem punkten wir auf einmal.“
Schöppner traf in der 8. und 72. Minute, dazu kam ein Eigentor von Köln-Verteidiger Kristoffer Lund (28.). Der zwischenzeitliche Treffer von Marius Bülter (10.) reichte den Gastgebern nicht.
„Alles möglich“
Schon vor der Partie hatte Heidenheim-Coach Frank Schmidt kämpferische Worte gefunden: „Jetzt mal ehrlich. Was haben wir noch zu verlieren, schon seit Wochen? Gar nichts – auch heute nicht.“ Die Patzer der Konkurrenz hätten die Chance auf den Klassenerhalt am Leben gehalten. Es sei am letzten Spieltag noch „alles möglich“.
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