Missbrauch, Skandale, Neuorganisation: Nach den vielen Vorwürfen geht die Arbeit im SOS-Kinderdorf Seekirchen in Salzburg weiter. Die Mitarbeiter sind um einen möglichst normalen Alltag bemüht. „Ich bin so etwas wie ein Papa, aber nicht der leibliche Vater“, erzählt Wolfgang Artmaier vom Zusammenleben mit den Kindern.
„Man muss schon eine stabile Persönlichkeit haben“, sagt Wolfgang Artmaier nachdenklich. Der 59-jährige Pädagoge ist seit mehr als 20 Jahren im Sozialbereich tätig. Dabei hat er eigentlich Schlosser gelernt. 2018 heuerte er im SOS-Kinderdorf in Seekirchen am Wallersee an und ist derzeit in einer Wohngemeinschaft für sechs Kinder von fünf bis zwölf Jahren da. Rund um die Uhr, wenn es sein muss. „Für die Kinder bin ich so etwas wie ein Papa oder ihr Fußballtrainer. Weder das eine noch das andere, aber doch irgendwie beides“, schmunzelt er.
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