Nächtlicher Einsatz

Skitourengeher mit Hubschrauber gerettet

Salzburg
02.05.2026 11:00
Porträt von Salzburg-Krone
Von Salzburg-Krone

Zwei Skitourengeher sind am Freitagabend bei Rauris im Salzburger Pinzgau in Bergnot geraten. Die beiden wollten in einem Biwak übernachten, steckten aber in gefährlichem Gelände fest und mussten von einem Rettungshubschrauber geborgen werden.

Zwei Skitourengeher sind Freitagabend im Bereich des Krumlkeeskopf (3.100 m, Goldberggruppe) bei Rauris im Pinzgau von einem Rettungshubschrauber geborgen worden. Der Österreicher und der Niederländer wollten im Otto-Umlauft-Biwak übernachten. Doch kurz davor mussten sie in die Nordflanke ausweichen. Sie blieben „erschöpft und unterkühlt im 40-45 Grad steilen und absturzgefährlichen Gelände stecken“, berichtete die Bergrettung.

Um 21.29 Uhr setzten die Skitourengeher einen Notruf ab. „Sie waren gut ausgerüstet, aber konnten spät am Abend kurz vor der Biwakschachtel bei einer technisch schwierigen Stelle ihren geplanten Weg nicht weiter verfolgen“, berichtet Wolfgang Rohrmoser, Ortsstellenleiter der Bergrettung Rauris.

Ein Aufstieg der Bergretter hätte an die vier Stunden gedauert. Deswegen forderten die Rauriser Bergretter den nachtbergefähigen Rettungshubschrauber RK1 aus Fresach (Kärnten) an.

„Aufgrund der sehr guten Sichtverhältnisse bei Vollmond und wenig Wind gelang es dem Team des Rettungshubschraubers die beiden Bergsteiger mittels Windenbergung aus dem Gelände zu holen und ins Tal zu bringen.“ Die Geretteten waren unverletzt, aber unterkühlt und erschöpft. Am Einsatz waren neben dem Team des Rettungshubschraubers RK1 fünf Bergretter aus Rauris sowie die Alpinpolizei beteiligt.

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