Klarer Auswärtssieg

Jungbullen feiern wieder Torfestival gegen Falken

Liefering gewann zum fünften Mal in Folge gegen Kapfenberg. Im 36. Duell zwischen den beiden Klubs siegten die Jungbullen verdient mit 4:1. Im Fokus stand das Comeback von John Mellberg. Die Austria ließ gegen Sturm II nichts anbrennen und siegte 2:0.

Das Hinspiel war mit sieben Treffern und einem 5:2-Sieg von Zweitligist Liefering bereits ein Torfestival. Auch im Rückspiel drehten die Jungbullen auf und gewannen in Kapfenberg 4:1. Für Liefering war es der fünfte Sieg in Serie gegen die Falken. „Wenn man vor dem Spiel gesagt hätte, wir gewinnen auswärts 4:1, hätten wir es sofort unterschrieben“, war Trainer Danny Galm zufrieden.

Bereits nach 123 Sekunden wurde Stürmer Adejenughure im Kapfenberger Strafraum zu Fall gebracht, Kapitän Verhounig verwertete den Elfmeter souverän. Nach 20 Minuten offenbarte Moser defensive Schwächen, die die Hausherren zum Ausgleich ausnutzen konnten. Lieferings Linksverteidiger Zangerl stellte die Führung für sein Team kurze Zeit später per Traumtor wieder her. Nach einer halben Stunde bekam das Team von Trainer Danny Galm nach Handspiel den nächsten Strafstoß zugesprochen – Verhounig verwertete äquivalent zur fünften Minute souverän ins linke Eck. In der zweiten Hälfte gab es aber nichts mehr zu bejubeln – es blieb beim 4:1-Sieg der Lieferinger.

Neben Doppeltorschütze Phillip Verhounig stand auch John Mellberg im Mittelpunkt. Der Schwede stand in der Startelf und absolvierte damit sein erstes Spiel seit 313 Tagen, als er bei der Klub-WM eine Hälfte gegen Al-Hilal am Feld stand. Danach folgten eine Knieverletzung sowie eine Muskelblessur im Oberschenkel, die er sich in der Reha zugezogen hatte. 

„John hat eine lange Leidenszeit hinter sich. Er hat seine Qualitäten. Es freut mich, dass er wieder auf dem Platz steht“, sagt Galm. Nach 45 Minuten kam für den 19-Jährigen Jakob Pokorny ins Spiel, der selbst eineinhalb Monate wegen einer Sprunggelenksverletzung zum Zuschauen verdammt war.

Austria Salzburg traf in Leoben auf Sturm II. Die Führung gelang Sorda per sattem Schuss von der Strafraumgrenze kurz vor der Halbzeitpause. Wenige Minuten nach Wiederanpfiff besorgte Daniel Bares den Violetten die 2:0-Führung, die dann auch nach 90 Minuten stand.

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