Ins Kinderzimmer drängen immer mehr Spielzeuge mit KI-Technologie. Die Grazer Cybersecurity Firma Brightflare testete entsprechende Produkte. Fazit: Sie sind leicht zu manipulieren.
Immer mehr vernetzte Spielzeuge finden sich in Kinderzimmern. Brightflare, eine Grazer Cybersecurity-Firma, hat in Tests festgestellt, wie einfach man Zugriff auf KI-Teddybären und Co. erhält – die Firma will damit auf die gefährlichen Konsequenzen hinweisen.
Zugriff in wenigen Minuten
Innerhalb weniger Minuten konnten die IT-Spezialisten die Spielzeuge so manipulieren, dass sie gezielt Inhalte wiedergeben, Gespräche von Kindern beeinflussen oder sensible Daten abfragen. „Smarte Spielzeuge sind Teil eines rasant wachsenden Markts. Jedes zusätzliche Gerät erhöht die potenzielle Angriffsfläche“, sagt Brightflare-Geschäftsführer und Cybersicherheitsexperte Markus Seme.
Kein Verbot, aber vorsichtiger Umgang
Überraschend sei für ihn gewesen, wie schnell sich Lücken finden lassen, ohne tief in die Technologie einzusteigen. „In mehreren Fällen reichten einfache Zugriffe aus, um Kontrolle über Funktionen wie Sprachinteraktion oder Kommunikationsschnittstellen zu erlangen.“
Ein generelles Verbot dieser Spielzeuge hält Seme für sinnlos, aber: „Kinder sollten damit nicht allein gelassen werden, man muss sie im Umgang begleiten.“
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