Bereits vor einem Jahr hat „Krone“-Wissenschaftsexperte Dr. Christian Mähr an dieser Stelle über den finnischen Sandspeicher berichtet. Inzwischen hat sich die Sache weiter entwickelt – und zwar auf sehr erfreuliche Weise.
Profaner Sand speichert in der finnischen Gemeinde Pornainen überschüssigen Grünstrom aus Wind und Sonne – und zwar über Monate, nicht nur für ein paar Tage. Das Unternehmen „Polar Night Energy“ erstellte einen Silo, sieben Meter hoch, Durchmesser vier Meter, gefüllt mit hundert Tonnen Sand. Die Stahlwände sind gut mit Mineralwolle isoliert, nicht etwa mit Styropor. Aus gutem Grund, denn der Sand würde das Material zum Schmelzen bringen – er wird nämlich über 400 Grad heiß. Und das auf die denkbar einfachste Weise: mit Heizstäben wie in einem Toaster.
So wird Überschussstrom im Sand als Wärmeenergie gespeichert, in Summe immerhin 8000 Kilowattstunden. Das war ursprünglich ein reines Versuchsmodell. Und es scheint die Erwartungen erfüllt zu haben, denn die Firma hat nun ein ganz anderes Kaliber aufgebaut.
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