Infektionsrisiko

Hasenpest wurde in Vorarlberg nachgewiesen

Vorarlberg
01.05.2026 13:29
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

In der Vorarlberger Gemeinde Lustenau wurde ein toter Hase gefunden, der an der Hasenpest erkrankt war. Die Landesveterinärabteilung ruft zur Vorsicht beim Fund kranker und toter Tiere auf. 

Im Auer Ried in Lustenau ist bei einem Mitte April tot aufgefundenen Feldhasen Tularämie, die sogenannte Hasen- oder Nagerpest, festgestellt worden. Die Krankheit kann durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren oder Überträgern wie Zecken auch auf Menschen übertragen werden und grippeartige Symptome hervorrufen, erklärt die Landesveterinärabteilung. Es wird empfohlen, kranke oder tote Hasen nicht mit bloßen Händen anzugreifen und Staub von der Fundstelle nicht einzuatmen.

Während die bakterielle Infektionskrankheit Tularämie vor allem in den östlichen Bundesländern Österreichs bereits seit Jahren auftritt, sind in Vorarlberg bisher nur wenige Einzelfälle bekannt geworden. Die Krankheit betrifft in erster Linie Hasen und andere Nager, laut AGES (Agentur für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) infizieren sich in Österreich jährlich aber auch über 20 Menschen nachweislich mit Tularämie.

Fundort markieren und melden
Neben Fieber und Gliederschmerzen kann es an der Infektionsstelle zu geschwürigen Veränderungen kommen, und die Lymphknoten der Umgebung können eine schmerzhafte Schwellung zeigen. Beim Fund eines erkrankten Tieres soll der Fundort markiert und dem zuständigen Jagdaufsichtsorgan gemeldet werden.

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