Seit 2019 wartet das „Team Vorarlberg“ beim „GP Vorarlberg“ in Nenzing auf einen Heimsieg. Eine Durststrecke, die am „Tag der Arbeit“ prolongiert wurde. Obwohl mit Katharina Liensberger eine prominente Daumendrückerin zum Start gekommen war und gleich vier „Vorarlberger“ in der finalen Spitzengruppe waren, reichte es erneut nicht.
Eigentlich hätte Ski-Ass Katharina Liensberger bei der 15. Auflage des „GP Vorarlberg“ so etwas wie der Glücksbringer für das „Team Vorarlberg“ sein können. Doch der Besuch der Göfnerin – die nach ihrem Anfang des Jahres erlittenen Schienbeinkopf aktuell auch viel am Rennrad sitzt – kurz vor dem Startschuss brachte nicht den erhofften Erfolg in Nenzing.
Lokalmatadore glänzen an der Spitze
Dabei war die Équipe von Mastermind Thomas Kofler, der auch als Veranstalter im Walgau glänzte und mit seinem Team wieder ein sensationelles Sport- und Familienevent auf die Beine stellte, von Sportdirektor Paul Renger bestens eingestellt worden. Lokalmatador Dominik Amann ersetzte den neuerlich erkrankten Giacomo Ballabio – und machte gemeinsam mit dem zweiten Ländle-Rider Kilian Feurstein wichtige Arbeit im Feld. Insbesondere, als sich eine vierköpfige Ausreißergruppe bildete, achteten die beiden darauf, dass der Abstand nicht zu groß wurde. Mit Erfolg, denn auf der achten und letzten großen Runde war das Feld wieder vereint.
Vier „Vorarlberger“ in Spitzengruppe
Die Vorentscheidung fiel dann auf der letzten Abfahrt vom Rönserberg, als sich 22 Fahrer absetzen konnten – darunter auch die „Team Vorarlberg“-Asse Emanuel Zangerle, Colin Stüssi, Philipp Hofbauer und Dominik Röber. Die Chance auf den ersten Heimsieg seit 2019 schien bereits zum Greifen nahe. Doch es sollte erneut anders kommen.
Entscheidung am letzten Anstieg
Am dritten und letzten Anstieg hinauf zum „Alpencamping“ zündete Santiago Umba (Kol) vom italienischen Pro Team Solution Tech Nippo Rali den Turbo, ließ alle stehen und rettete einige Meter Vorsprung ins Ziel. „Team Vorarlberg“-Profi Emanuel Zangerle wurde als Fünfter bester Österreicher. „Leider konnte ich am letzten Berg nicht mehr mitfahren“, sagte der Tiroler, der aber nicht ganz zufrieden war. „Mein Ziel war das Podium.“
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