Besser als ursprünglich angenommen hat Bregenz das vergangene Budgetjahr abgeschlossen. Trotzdem stiegen die Schulden weiter an. Bürgermeister Ritsch ist zuversichtlich und betont den Konsolidierungskurs der Kommune.
Vorarlbergs Landeshauptstadt Bregenz hat das Budgetjahr 2025 mit einem positiven Geldfluss in der operativen Gebarung, aber auch mit einer Erhöhung der Verschuldung abgeschlossen. Einzahlungen von 130,2 Millionen Euro standen laut Rechnungsabschluss Auszahlungen von 126,6 Millionen Euro gegenüber, der Saldo belief sich auf 3,6 Millionen Euro. Im Voranschlag hatte man noch mit einem negativen Saldo kalkuliert. Der Schuldenstand wuchs um 24 Millionen Euro auf 160 Millionen Euro (+17,45 Prozent) an.
Damit lag man aber auch bei der Verschuldung besser als im Voranschlag. Geplant worden war mit einem Stand von rund 167 Millionen Euro. Der Rechnungsabschluss 2025 wurde am Donnerstagabend von der Stadtvertretung beschlossen.
Die Investitionsausgaben lagen 2025 mit 51,7 Millionen Euro (inklusive der außerbudgetären Investitionen) um 2,4 Millionen Euro unter dem Wert des Voranschlages. Die größten Investitionen entfielen mit rund 19,4 Millionen Euro auf den Neubau des Hallenbads, mit 15,3 Millionen Euro auf die dritte Etappe des Umbaus des Festspielhauses sowie mit 2,6 Millionen Euro auf die weitere Beteiligung am Ausbau der Seewassernutzung der Stadtwerke.
Bürgermeister Michael Ritsch (SPÖ) sprach von einer „positiven Entwicklung“, die er auf konsequent umgesetzte Sparmaßnahmen im Rahmen des bereits 2021 eingeschlagenen Konsolidierungskurses sowie auf gestiegene Einnahmen zurückführte. Die Konsolidierungsmaßnahmen würden weiterhin „verantwortungsvoll und konsequent“ fortgesetzt, betonte er. Der Stadtchef sah auch in den anstehenden Jahren große Investitionen auf die Stadt zukommen.
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