1250 Jobs betroffen

Diskonter kündigt nächste Stellen-Streichungen an

Wirtschaft
28.04.2026 12:29
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der Diskonter Aldi Süd streicht in Deutschland einem Medienbericht zufolge 1250 Stellen. Das ist nicht das erste Mal in den vergangenen Monaten, dass der Konzern Job-Streichungen ankündigt. Auch in der Deutschlandzentrale und in Österreich ist ein Stellenabbau geplant.

Wie die „Lebensmittel Zeitung“ berichtet, setzt Aldi Süd den Sparstift in Mülheim an der Ruhr im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen an. Der Großteil der 1250 Jobs fällt in der internationalen IT- und Digitalsparte Aldi DX weg. „Ziel ist es, perspektivisch rund 1250 Stellen bis Ende 2027 abzubauen“, teilte der Diskonter mit. „Aldi Süd optimiert seit jeher Prozesse und Strukturen.“

Kein Kommentar zu „internen Angelegenheiten“
Laut „Handelsblatt“ sind aber keine Kündigungen geplant. Die Mitarbeitenden sollen dazu gebracht werden, freiwillig aus dem Unternehmen auszuscheiden. Man setze zum ersten Mal ein Freiwilligenprogramm im Bereich Aldi International Services um, zitiert die „Lebensmittel Zeitung“ das Unternehmen. Auch im internationalen Einkauf fallen dem Bericht zufolge Stellen weg.

Auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur teilte die Aldi-Süd-Holding in Salzburg lediglich mit: „Zu internen Angelegenheiten sowie zu Spekulationen äußern wir uns nicht.“ Aldi International Services ist der internationale Service- und Verwaltungsbereich von Aldi Süd, in dem zentrale Funktionen wie IT und Einkauf gebündelt sind. Bei Aldi DX sind laut Internetseite rund 3900 Menschen beschäftigt.

Hunderte Jobs in Zentrale betroffen
Bereits im Jänner war bekannt geworden, dass Aldi Süd Hunderte Stellen in seiner Deutschlandzentrale streicht. Betroffen waren Arbeitsplätze in den Bereichen Buchhaltung, Personal und Einkauf. Zu den Gründen äußerte sich der Konzern damals nicht konkret.

Stellenabbau in Österreich
In Österreich schließt Hofer – wie bereits im Herbst berichtet – mit Ende 2026 sein Auslieferungslager in Weißenbach (Bezirk Villach Land in Kärnten) mit rund 200 Beschäftigten. Zusätzlich dazu sind Umstrukturierungen und Auslagerungen im administrativen Bereich in der Firmenzentrale im oberösterreichischen Sattledt geplant.

Laut „Krone“-Informationen soll auch das Büro in Eberstalzell (OÖ) geschlossen werden. „Es wurde bereits vor längerer Zeit entschieden, den aktuellen Mietvertrag nicht weiter zu verlängern“, bestätigte Hofer im September 2025. Die Hofer-Mitarbeitenden sollen ins Büro in Sattledt übersiedeln.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.

krone.tv

Top 3
Top Gutscheine
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung