Hinterließ Manifest

Schütze über Trump: „Pädophiler, Vergewaltiger“

Ausland
26.04.2026 20:03

Nach den Schüssen beim Gala-Dinner in Washington mit US-Präsident Donald Trump gibt es nun Hinweise auf das Motiv des Attentäters. Zirka zehn Minuten vor der Tat schickte Cole Allen seinen Familienangehörigen ein Manifest gegen den Staatschef.

Das Dokument erhielt die Polizei von einem Verwandten des mutmaßlichen Schützen. Einem Bericht der „New York Post“ zufolge soll der Mann darin sogar zugegeben haben, Trump wie auch alle Mitglieder seiner Regierung töten zu wollen. Das Manifest trieft von Hass: „Ich bin nicht länger bereit, zuzulassen, dass ein Pädophiler, Vergewaltiger und Verräter meine Hände mit seinen Verbrechen befleckt“, schrieb Allen.

Und weiter: „Die andere Wange hinzuhalten ist etwas für den Fall, dass man selbst unterdrückt wird.“ Er sei nicht die Person, die in einem Internierungslager vergewaltigt, nicht der Fischer, der ohne Gerichtsverfahren hingerichtet wurde.

Hier dürfte der mutmaßliche Schütze zuletzt gewohnt haben.
Hier dürfte der mutmaßliche Schütze zuletzt gewohnt haben.(Bild: AP/Damian Dovarganes)

Trump hält Angreifer für gestörten Christen-Hasser
Für den US-Präsidenten handelt es sich bei dem Angreifer um einen gestörten Menschen. „Der Typ ist krank“, sagte Trump am Sonntag Fox News. „Wenn man sein Manifest liest, merkt man, dass er Christen hasst.“

Allen (links) galt unter Bekannten und Kollegen als hochbegabt und ausgeglichen.
Allen (links) galt unter Bekannten und Kollegen als hochbegabt und ausgeglichen.(Bild: Krone KREATIV/Allen, AP/Jose Luis Magana)

Während des jährlichen Dinners der White-House-Korrespondenten in einem Hotel in Washington hatte der Verdächtige versucht, in den Saal einzudringen, in dem Trump, seine Frau Melania sowie weitere Regierungsmitglieder saßen. An einer Sicherheitskontrolle vor dem Saal fielen Schüsse.

Beamter des Secret Service angeschossen
Von den Gästen des Dinners wurde niemand verletzt. Eine Kugel traf die Schutzweste eines Beamten des Secret Service, der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der mutmaßliche Angreifer wurde festgenommen. Nach Angaben von Justizminister Todd Blanche deuten erste Erkenntnisse der Ermittler darauf hin, dass der Täter „Mitglieder der Regierung im Visier hatte“.

In einer rasch anberaumten Pressekonferenz Samstagabend bezeichnete Trump den Festgenommenen als „Möchtegern-Mörder“, der es auf ihn „abgesehen“ habe. Der Mann habe möglicherweise aus Unzufriedenheit mit seiner Politik gehandelt. „Die bedeutendsten Persönlichkeiten, diejenigen, die am meisten bewirken, diejenigen, die den größten Einfluss haben, sind diejenigen, auf die gezielt wird“, zeigte sich Trump überzeugt.

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