Donald Trump im Visier

Internationales Entsetzen nach Schüssen bei Dinner

Ausland
26.04.2026 16:09
Porträt von krone.at
Von krone.at

Nach den Schüssen während eines Gala-Dinners in Washington mit US-Präsident Donald Trump haben internationale Spitzenpolitiker ihre Bestürzung zum Ausdruck gebracht.

Die Schüsse waren am Samstagabend (Ortszeit) gefallen, kurz bevor Trump bei der Veranstaltung das Wort ergreifen sollte. Die Attacke ereignete sich in einem Kontrollbereich außerhalb des Festsaals.

Der US-Staatschef und seine Frau Melania wurden rasch von Sicherheitskräften abgeschirmt und in Sicherheit gebracht. Auch Vize-Präsident JD Vance und alle anderen beteiligten Kabinettsmitglieder überstanden den Vorfall nach Trumps Angaben unversehrt. Durch die Schüsse wurde laut Trump ein Sicherheitsbeamter getroffen, der den Angriff aber überlebt habe. Dem US-Präsidenten zufolge kommt der Mann aus Kalifornien. „Und er ist ein kranker Mensch, ein sehr kranker Mensch.“

Das FBI ermittelte am Sonntag auch an einer Adresse, die mit dem Schützen in Verbindung steht.
Das FBI ermittelte am Sonntag auch an einer Adresse, die mit dem Schützen in Verbindung steht.(Bild: AP/Damian Dovarganes)

Meinl-Reisinger: „Bin erleichtert“
Außenministerin Beate Meinl-Reisinger äußerste sich auf der Plattform X: „Ich bin erleichtert, dass @POTUS, die US-Regierungsmitglieder und die Journalisten und Gäste durch die Schüsse beim Korrespondentendinner nicht verletzt wurden. Gewalt hat in einer Demokratie keinen Platz!“ (Anm.: Das Akronym POTUS steht für „President of the United States“).

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schrieb auf der Plattform X, dass Gewalt in der Politik niemals Platz habe. Sie danke Polizei und Sicherheitskräften, die durch ihr schnelles Handeln die Sicherheit der Gäste gewährleistet hätten. Ähnlich äußerte sich EU-Ratspräsident António Costa. Er nannte die Ereignisse auf X zutiefst beunruhigend. Politische Gewalt habe im öffentlichen Leben keinen Platz und müsse entschieden abgelehnt werden.

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas prangerte via X „politische Gewalt“ an. Diese habe „keinen Platz in einer Demokratie“. Eine Veranstaltung zu Ehren einer freien Presse sollte sich nicht „in eine Szene der Angst verwandeln“, fügte Kallas hinzu. Sie zeigte sich „erleichtert“, dass die Teilnehmer der Veranstaltung, einschließlich Trump, in Sicherheit gebracht wurden.

„Gewalt hat in einer Demokratie keinen Platz. Ich versichere Donald Trump meine uneingeschränkte Unterstützung“, so Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf X. Er nannte den Angriff inakzeptabel.

„Kein politischer Hass darf in unseren Demokratien Platz finden“
Italiens Ministerpräsidentin Georgia Meloni sprach Trump und allen Anwesenden ihre Anteilnahme aus. „Kein politischer Hass darf in unseren Demokratien Platz finden. Wir werden nicht zulassen, dass Fanatismus die Orte der freien Debatte und der Information vergiftet“, schrieb sie in einem Post.

Der britische Premierminister Keir Starmer schrieb auf X, dass es eine riesige Erleichterung sei, dass Trump, seine Frau, First Lady Melania Trump, und alle Anwesenden in Sicherheit seien. „Jeder Angriff auf demokratische Institutionen oder auf die Pressefreiheit muss aufs Schärfste verurteilt werden.

Hier dürfte der mutmaßliche Täter gelebt haben.
Hier dürfte der mutmaßliche Täter gelebt haben.(Bild: AP/Damian Dovarganes)

Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez teilte mit: „Gewalt ist niemals der richtige Weg. Die Menschheit kommt nur durch Demokratie, Zusammenleben und Frieden voran.“

Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu schrieb, er und seine Frau seien schockiert über das versuchte Attentat auf Trump. Sie seien erleichtert, dass die Trumps wohlauf seien und wünschten dem bei dem Vorfall angeschossenen Sicherheitsbeamten eine schnelle Genesung.

Merz: „Gewalt hat keinen Platz in einer Demokratie“
Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz ließ via X wissen: „Gewalt hat keinen Platz in einer Demokratie. Wir entscheiden mit Mehrheiten, nicht mit der Waffe.“ Er verurteile den „Anschlagsversuch“ und sei „froh, dass Präsident Trump, First Lady Melania Trump und alle Anwesenden in Sicherheit sind“.

Der britische König Charles III. zeigte sich kurz vor seinem geplanten Staatsbesuch in den USA „sehr erleichtert“ darüber, dass US-Präsident Trump unverletzt geblieben sei. Der Monarch werde „über die Entwicklungen umfassend informiert“, erklärte der Buckingham-Palast in London. Es werde mit der US-Seite „erörtert, inwieweit die Ereignisse vom Samstagabend die operative Planung des Besuchs beeinflussen könnten“.

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