Für vier kleine Rehkitze endete das vergangene Wochenende mit einer zweiten Chance auf Leben. Dank eines Drohneneinsatzes der Jägerschaft Baden (NÖ) und des Vereins „Rehkitz-Rettung Schönau“ konnten die Jungtiere kurz vor der Mahd aufgespürt und rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden.
Jedes Jahr sterben während der Mähsaison tausende Wildtiere auf Österreichs Wiesen. Besonders Rehkitze sind gefährdet: Statt vor Gefahr zu flüchten, drücken sie sich instinktiv ins hohe Gras – ein Verhalten, das ihnen oft zum Verhängnis wird.
Als staatlich geprüfte Naturschützer liegt uns Jägern der Einsatz für den Schutz von jungen, hilflosen Wildtieren besonders am Herzen.
Johann Gunhold, Jagdleiter Baden
Für vier Rehkitze nahm die Geschichte am vergangenen Wochenende ein glückliches Ende: Dank eines gemeinsamen Einsatzes der „Rehkitz-Rettung Schönau“ und der Jägerschaft Baden konnten die jungen Wildtiere mithilfe von Wärmebilddrohnen rechtzeitig entdeckt und vor den Gefahren der bevorstehenden Mahd gerettet werden.
Freiwillige gesucht, um Tiere zu retten
Die Retter appellieren zudem an Spaziergänger und Hundebesitzer, während der Brut- und Setzzeit besonders Rücksicht auf die Natur zu nehmen. Wer ein Rehkitz entdeckt, sollte es keinesfalls berühren, sondern die Jägerschaft verständigen. Die Rehkitz-Rettung Schönau sucht weiterhin freiwillige Helfer und Unterstützung für zusätzliche Drohnen. Denn hinter jedem geretteten Kitz steckt eine kleine Erfolgsgeschichte – und ein gerettetes Leben.
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