Lieber „Krone“-Leser! Langsam wird es ernst mit der EU-Renaturierungsverordnung. Vor zwei Jahren waren die Pläne ein großer Polit-Aufreger in ganz Europa, dann wurde es still um sie. In Salzburg fürchtet man sich teilweise vor dem, was da kommen könnte. Zurecht?
Im September wird es ernst. Da müssen die EU-Mitgliedsländer ihre „nationalen Wiederherstellungspläne“ an Brüssel übermitteln. Dafür verhandeln aktuell die Bundesländer mit der Bundesregierung, welche Projekte wo umgesetzt werden sollen. Dazu gibt die EU-Kommission dann innerhalb eines halben Jahres ihre Rückmeldung ab. Salzburgs Agrarlandesrat Maximilian Aigner (ÖVP) hat Angst, dass die EU-Vorgaben zur massiven Überregulierung werden und die Maßnahmen gar die Lebensmittelproduktion in hierzulande ernsthaft in Gefahr bringen.
Seit Jahren werden immer größere Flächen in immer mehr Gemeinden zubetoniert, „Krone“-Redakteur Matthias Nagl hat aber bei seinen Recherchen auch festgestellt, dass Salzburg auch ein Natur-Rückgewinner ist. Zahlreiche Landwirte und Grundbesitzer haben schon längst erste Schritte, die die EU sehen will, umgesetzt: Von der stehen gelassenen Wiese, um Insekten Schutzraum zu bieten, oder bei der Aufweitung der Flüsse und Bäche, wie zuletzt etwa bei der Saalach bei Wals-Siezenheim oder an der Mur bei St. Michael.
Vielleicht brauchen wir uns ja gar nicht so sehr fürchten, denn seit Jahrzehnten gibt es hierzulande schon Projekte, nur tragen die noch einen anderen Namen.
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