In 45 Stunden

Bundesheer-Helis warfen 565 Tonnen Löschwasser ab

Kärnten
27.04.2026 11:37
Porträt von Kärntner Krone
Von Kärntner Krone

Auch fünf Tage nach dem Ausbruch des verheerenden Waldbrandes im Kärntner Lesachtal sind die Bundesheer-Hubschrauber nach wie vor im Einsatz. Herausfordernd ist die Bekämpfung. Bisher warfen sie rund 3700 volle Badewannen Löschwasser ab.

Hubschrauber der Typen Leonardo AW169, S-70 Black Hawk und Agusta Bell 212 sowie ein Tanklöschfahrzeug des Bundesheeres sind bei dem Waldbrand im Lesachtal noch vor Ort. In den Tagen waren die Streitkräfte insgesamt 45 Stunden in der Luft.

3700 Badewannen (564.750 Liter Wasser) wurden bisher für die Brandbekämpfung verwendet. Auch anderweitiges Material stellt das Heer zur Verfügung – insgesamt 51 Tonnen wurden angeschleppt.

„Das Bundesheer steht den Einsatzkräften und der Bevölkerung verlässlich bei den Waldbränden zur Seite“, verspricht Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

Besonders wichtig bei der Bekämpfung ist die enge Zusammenarbeit mit den Feuerwehren und den Behörden. Denn nicht nur im Kärntner Lesachtal wütet ein Feuer, auch in der Steiermark verschlangen die Flammen seit Samstag mehrere Hektar Wald.

Dort im Einsatz war ein Hubschrauber des Typs Agusta Bell 212. Er brachte in rund fünf Flugstunden 20.550 Liter Löschwasser zum Brandgebiet.

Bild von der Luft – mittels Hubschrauber wird gelöscht.
Bild von der Luft – mittels Hubschrauber wird gelöscht.(Bild: Bundesheer)
Insgesamt drei Hubschrauber sind im Einsatz.
Insgesamt drei Hubschrauber sind im Einsatz.(Bild: Bundesheer)
Mittels Kamera sehen die Luftstreitkräfte die Flammen.
Mittels Kamera sehen die Luftstreitkräfte die Flammen.(Bild: Bundesheer)
Flammen und Qualm fordern die Einsatzkräfte.
Flammen und Qualm fordern die Einsatzkräfte.(Bild: Bundesheer)
Die Einsatzkräfte bei der Arbeit.
Die Einsatzkräfte bei der Arbeit.(Bild: Bundesheer)
Seit fünf Tagen versuchen die Einsatzkräfte dem Brand unter Kontrolle zu bringen.
Seit fünf Tagen versuchen die Einsatzkräfte dem Brand unter Kontrolle zu bringen.(Bild: Bundesheer)

Klaudia Tanner bedankt sich für den „unermüdlichen Einsatz unserer Soldaten und der dort eingesetzten Einsatzkräfte, die für die Sicherheit unserer Bevölkerung immer bereit sind“.

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