Beim Lehár Festival Bad Ischl steht die Operette im Mittelpunkt, das Sommervergnügen geht heuer in seine 65. Spielsaison – nach einem Rekordjahr! Thomas Enzinger inszeniert „Boccaccio“ von Franz von Suppé. Der Klassiker der Goldenen Wiener Operette hat am 11. Juli Premiere. Dem Auftakt folgt „Gräfin Mariza“ und eine Lehár-Operette.
Eine Frau hat die Hosen an – das ist eine beliebte Rolle in der Opern- und Operettenwelt. „Eine Hosenrolle ist eine Möglichkeit, etwas darzustellen, was nicht eindeutig ist – daraus ergeben sich Poetik und Poesie“, schwärmt Mezzosopranistin Christina Sidak.
Die Wienerin gastiert regelmäßig an großen Wiener und deutschen Opernhäusern. Heuer gibt sie ihre Premiere in Bad Ischl beim Lehár Festival: Sie ist in Suppés „Boccaccio“ in der Hauptrolle zu erleben.
Schöne Bilder, rasante Tanznummern
„Eine Operette, die alle Facetten des Menschen zeigt“, verrät Intendant Thomas Enzinger, der die Auftaktproduktion inszenieren wird. „Ein Garant für Intrige, Liebe, Herz und Schmerz – und voll Humanismus.“ Für Ischl entsteht eine eigene, moderne Fassung. Man darf sich auf großartige Stimmen, schöne Kostüme und eine rasante Choreografie freuen.
Rekordjahr 2025 will man toppen
Dieses „Rezept“ brachte 2025 übrigens einen Besucherrekord: „Mit 26.400 verkauften Tickets und 92,7 Prozent Auslastung zeigt sich, dass die oft totgesagte Operette – im Gegenteil – voll im Trend ist“, freut sich Präsidentin Brigitte Stumpner. Der Ticketverkauf für den heurigen Sommer hat übrigens bereits begonnen – und läuft super an.
Auf „Boccaccio“ – die Premiere ist am Samstag, 11. Juli, im Kongress & TheaterHaus Bad Ischl – folgt „Gräfin Mariza“ von Emmerich Kálmán. Premiere ist am Samstag, 18. Juli. Natürlich gibt es auch eine Operette von Franz Lehár: „Der Göttergatte“ hat am Freitag, 14. August, Premiere.
Das Ensemble ist übrigens international. Enzinger konnte wieder hochkarätige Sängerinnen und Sänger von der Volksoper Wien, vom Theater an der Wien, von Häusern in Berlin sowie vom Linzer Landestheater engagieren. Neben einem Symposium, Ausstellungen, Konzerten, Matineen und einer Kinderoperette gibt es am Donnerstag, 30. Juli, das Galakonzert „Ein Hoch der Operette“.
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