Einst Sinnbild einer grauen Industriestadt, hat sich die oberösterreichische Landeshauptstadt längst zu einem Hotspot für kreative Köpfe, Medienkunst und Innovation entwickelt.
Was fällt Ihnen ein, wenn Sie an Linz denken? Die Grottenbahn, die Linzer Torte oder das Brucknerhaus? Damit liegen Sie völlig richtig, doch die oberösterreichische Landeshauptstadt steht für noch viel mehr. Sie hat sich zu einem Zentrum der Kreativität entwickelt, ist bekannt für ihre Medienkunst und trägt den Titel UNESCO City of Media Arts. Außerdem ist Linz geprägt von einer starken Hightech-Industrie und von Unternehmergeist. Gerade deshalb lohnt ein Besuch, um neue und andere Seiten der Stadt zu entdecken.
ALLGEMEINE AUSKÜNFTE:
www.linztourismus.at oder www.oberoesterreich.at
ANREISE: Mit dem Zug bis Linz Hbf. Oder mit dem Pkw. Gut durch die Stadt kommt man mit der Linz Card (z. B. 24 Std. für 18 €). Sie ist Öffi-Ticket, bietet Ermäßigungen für Attraktionen und ist Museumseintrittskarte.
HOTEL-TIPP: ARCOTEL Tabakfabrik im neuen Quadrill Tower. Preisbeispiel (22.-23.5.): 1 Nacht mit Frühstück für 2 Pers. ab 122 €
Infos & Buchung: www.tabakfabrik.arcotel.com
KULINARIK-EMPFEHLUNG:
MAGAZIN-TIPP: Entdecken Sie im neuen REISEZEIT-Magazin u. a., warum Oberösterreich eine perfekte Destination für Radfahrer ist. Erhältlich in Trafiken, online und im ausgewählten Handel um 5,90 €. Mit „Krone“-Bonus Card für Abonnenten nur 4,90 €. Für Digital-Abonnenten GRATIS im ePaper.
Bunt wird es, wenn man im Linzer Hafen eine Mural Harbor Tour zwischen Kränen, Containern und Schienen unternimmt. Mehr als 300 spannende Wandbilder in kräftigen Farben von Künstlern aus 40 Nationen fügen sich zur größten Graffiti- und Muralismo-Galerie Europas zusammen. Entdecken kann man sie bei einer Führung, zu Fuß oder mit dem Boot. Wer will, greift selbst zur Spraydose und schafft sein eigenes Kunstwerk. Nicht nur der Hafen ist ein Ort, der zeigt, dass das Image der grauen Industriestadt passé ist, auch die frühere Tabakfabrik.
Neuer Blick über die Landeshauptstadt
Wo einst Zigaretten hergestellt wurden, befindet sich heute ein Zentrum für Start-ups, Kreativität, Bildungseinrichtungen und soziale Initiativen. Auf dem Areal sind 2500 Menschen in 250 Firmen tätig. Die Vergangenheit ist noch spürbar, doch längst ist ein neuer Geist eingezogen. „Kreativität ist die wichtigste Ressource der Zukunft“, lautet das Motto. Das spiegelt sich etwa im Maker Space der Grand Garage wider, wo man Maschinen, vom 3D-Drucker bis zur Textilwerkstatt, nach einem Workshop nutzen und rund um die Uhr kreativ sein kann, wie bei einer Fitnessstudio-Mitgliedschaft.
Eine neue, grandiose Aussicht über die Stadt bietet sich vom Restaurant, Bar und Lounge Q27 des ARCOTEL Tabakfabrik aus, das sich auf über 100 Meter im 27. Stock des neuen Quadrill Tower befindet. Der „Weitblick“ führt später zum „Blick in die Zukunft“, den man im Ars Electronica Center wagen kann. Das Haus ist mehr als ein Museum und widmet sich Themen wie künstlicher Intelligenz. Oder man unternimmt im „Deep Space 8K“ des AEC, einem großen Projektionsraum, eine Reise durchs All oder wird Teil eines Computerspiels.
Apropos Zukunft. Im Sommer öffnen die Voestalpine Stahlwelten wieder ihre Pforten. Eine Einladung, wiederzukommen, in eine Stadt, die ihren Fokus stets in die Zukunft richtet.
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