Am Sonntag steht Wien wieder ganz im Zeichen des Laufsports – für Autofahrer bedeutet das vor allem: Viel Zeit einplanen! Der Vienna City Marathon bringt über das gesamte Wochenende zahlreiche Straßensperren und Verkehrsbehinderungen im gesamten Stadtgebiet. Bereits seit Freitagabend ist ein Teil des Rings gesperrt.
Schon früh am Sonntagmorgen fällt der erste Startschuss: Den Auftakt macht um 8 Uhr der neue Bewerb „Tchibo Coffee Run 10K“. Die Strecke führt von der Wagramer Straße über die Reichsbrücke bis zur Ringstraße beim Burgtheater. Nur eine Stunde später, um 9 Uhr, starten die Hauptbewerbe. Dazu zählen Marathon, Staffelmarathon und Halbmarathon. Der Startbereich befindet sich ebenfalls auf der Wagramer Straße im 22. Bezirk.
Der Zielbereich am Ring zwischen Stadiongasse und Schottengasse beim Burgtheater ist bereits seit Freitag um 20 Uhr gesperrt und bleibt es bis Sonntag gegen 20 Uhr. Auch am Samstag kommt es tagsüber zwischen 11.45 Uhr und 19 Uhr am Ring zu Teilsperren, da im Vorfeld der Hauptbewerbe mehrere Läufe stattfinden – darunter auch die Kinderläufe.
Sperren ziehen sich durch ganz Wien
Die Läufer durchqueren wie jedes Jahr die ganze Stadt: Mit Beginn an der Reichsbrücke über die Prater Hauptallee bis hin zur Ringstraße und zur Schlossallee. Autofahrer müssen sich in Geduld üben, denn besonders betroffen sind zentrale Verkehrsadern wie am Praterstern, Lassalleestraße, Schüttelstraße, die Linke Wienzeile sowie die gesamte Ringstraße.
Besonders Autofahrer brauchen am Sonntag starke Nerven. Schon ab 4.15 Uhr in der Früh werden die ersten Abschnitte gesperrt– als Erstes die Wagramer Straße und wichtige Abfahrten der A22. Danach geht vielerorts gar nichts mehr: Die Ringstraße wird abschnittsweise gesperrt und bleibt teils bis in die Abendstunden zu.
Am Ring spitzt sich die Lage besonders zu. Zwischen Operngasse und Stadiongasse ist von 5.45 Uhr in der Früh bis fast 20 Uhr tagsüber komplett gesperrt. Im Prater und entlang des Donaukanals kommt der Verkehr komplett zum Erliegen: Praterstern, Hauptallee, Schüttelstraße sowie die Untere und Obere Donaustraße sind stundenlang gesperrt. Dazu kommen Brücken wie die Aspernbrücke, Franzensbrücke oder Friedensbrücke, die ebenfalls zeitweise unpassierbar sind.
Immerhin gibt es Entwarnung für die Öffis im Untergrund: Die U-Bahnen fahren regulär und in verstärkten Intervallen, abgesehen von Baustellen. Oberirdisch sieht es hingegen anders aus: Bei Straßenbahn und Bus kommt es zu zahlreichen Einschränkungen und geänderten Linienführungen. Die Wiener Linien verweisen dafür auf die WienMobil-App, über die laufend über aktuelle Sperren und Umleitungen informiert wird.
Achtung Autofahrer: Zufahrten gesperrt
Am Sonntag sind zudem mehrere wichtige Zufahrten gesperrt. Betroffen sind unter anderem die Ausfahrten der A23 Richtung Zentrum bzw. Schüttelstraße sowie die Zufahrt von der A4 bei Knoten Prater in die Innenstadt – jeweils von 8 bis 15.45 Uhr. Ausweichen ist nur über Handelskai oder Gürtel möglich.
Die Polizei informiert auf „X“ ebenfalls über laufende Sperren:
Auch im Norden gibt es Einschränkungen: Auf der A22 sind die Abfahrten Richtung Kagran und Wagramer Straße zwischen 4.15 und 13 Uhr gesperrt. Zudem sind die Ausfahrten Donaucity und Reichsbrücke stadteinwärts nicht befahrbar. Die wichtigsten Stadtautobahnen wie A1, A2, A4, A22, A23 sowie S1 und S2 bleiben hingegen frei befahrbar.
Erneut Rekord an Anmeldungen
Mit rund 49.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie Hunderttausenden Fans entlang der Strecke zählt das Event zu den größten Sportveranstaltungen des Landes – und stellt heuer mit den Anmeldungen sogar einen neuen Rekord auf. Allein für die volle Marathondistanz am Sonntag haben sich rund 13.000 Läuferinnen und Läufer angemeldet.
Entsprechend groß war die Vorbereitung im Vorfeld: Bei Polizei und Einsatzkräften stand die Sicherheit an oberster Stelle. Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) zeigte sich am Freitag vor dem Rathaus überzeugt: Alles sei „bestens vorbereitet“. Im Einsatz sind mehrere Hundert Polizisten. Auch das Rote Kreuz ist mit rund 320 Helfern vor Ort, um im Notfall rasch eingreifen zu können.
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