Der Vienna City Marathon (VCM) bewegt am Wochenende beim bisher größten Laufevent Österreichs erneut eine Rekordzahl von Läuferinnen und Läufern. Die Veranstaltung verzeichnet für die diversen Bewerbe am Samstag und Sonntag 49.000 Anmeldungen. Im Vorjahr waren es bis dahin unerreichte 46.000 gewesen. Für die volle Marathondistanz am Sonntag sind es 13.000. Wie der Halbmarathon (14.000) und der Staffellauf (10.800) ist dieser bereits seit einem halben Jahr ausverkauft.
Auch die Samstagsbewerbe mit den 5-km-, Kinder- und Jugendläufen und dem Inclusion Run erfreuen sich mit insgesamt 8.700 Anmeldungen unverändert großer Beliebtheit. Um am Sonntag noch mehr Läuferinnen und Läufern als üblich ein Marathon-Gefühl zu ermöglichen, gibt es erstmals einen 10-km-Lauf von der Reichsbrücke ins Ziel aller Bewerbe beim Burgtheater. 2.500 haben sich für die Premiere angemeldet. Nur dafür, für die 5 km und den Inklusionslauf sind Nachmeldungen noch möglich.
38.000 als logistische Herausforderung
Der neue 10-km-Bewerb wird bereits um 8.00 Uhr und damit eine Stunde vor dem Marathon gestartet. Mehr Teilnehmer beim Hauptevent als die aktuellen rund 38.000 sind aus logistischen Gründen kaum noch möglich. Um die Läufermassen sicher durch die Stadt mit einigen neuralgischen Punkten in der Anfangsphase zu leiten, erfolgt der Start in sechs Blöcken gestaffelt. Der letzte wird um 9.33 Uhr losgelassen, wenn die Schnellsten bereits 11 km hinter sich haben.
Ob beim VCM auch sportliche Bestmarken fallen werden, bleibt abzuwarten. Die Streckenrekorde halten Samwel Mailu (2:05:08 Stunden/2023) und Vibian Chepkurui (2:20:59/2022). Seinen eigenen ÖLV-Rekord von 2:09:53 unterbieten will bei seinem Wien-Debüt der in den USA lebende Aaron Gruen.
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