Hohe Treibstoffkosten

Preisniveau im März um 1,2 Prozent angestiegen

Wirtschaft
16.04.2026 10:17

Mit dem Iran-Krieg hat die Inflation in Österreich deutlich angezogen. Im Vergleich zum Vormonat Februar 2026 stieg das durchschnittliche Preisniveau in Österreich um 1,2 Prozent. Getrieben wurde die Teuerung im März vor allem durch stark gestiegene Verkehrskosten.

Der Anstieg um einen ganzen Prozentpunkt gegenüber dem Vormonat ist nahezu vollständig auf stark gestiegenen Treibstoff- und Heizölpreise zurückzuführen.

Hintergrund: Der Iran hat die Straße von Hormuz weitgehend geschlossen: Über die Meerenge wird ein Fünftel des globalen Ölverbrauchs transportiert. Das sorgt für Knappheiten, weshalb die Weltmarktpreise gestiegen sind.

+1,2%
KRIEG ALS PREISTREIBER
Wie befürchtet lassen die Folgen des Iran-Kriegs die Teuerung in Österreich noch stärker steigen. Die Inflationsrate (VPI) für März betrug laut Statistik Austria 3,1 Prozent. Im Februar lag sie noch bei 2,2 Prozent.
  • Die Kosten für Wohnen und Energie nahmen zwar ebenfalls spürbar zu, Lebensmitteleinkaufspreise hingegen kaum. Insgesamt lag die Inflation bei 3,2 Prozent. Ein wichtiger Inflationstreiber blieben außerdem die überdurchschnittlich gestiegenen Preise für Dienstleistungen, so die Statistik Austria.
  • Die Preise für Gastronomie und Hotels sind um 5,1 Prozent gestiegen und damit gleich stark wie im Monat davor. Besonders Hotelübernachtungen wurden teurer.
Die Infografik zeigt die Inflation in Österreich von September 2024 bis März 2026. Die Inflationsrate lag im März 2026 bei 3,2 %. Besonders stark stiegen die Preise für Treibstoffe mit 17,5 % und für Gastronomie und Hotels mit 5,1 %. Die Bereiche Wohnen, Wasser, Energie sowie Lebensmittel ohne Alkohol stiegen um 2,7 % bzw. 2,3 %. Quelle: Statistik Austria.
  • Auch die Kosten für Pauschalreisen, Flugtickets und Autos sind gestiegen. Einige Fluglinien warnen vor Kerosinmangel.
  • Wohnen, Energie und Betriebskosten sind um 2,7 Prozent gestiegen und damit stärker als im Februar. Heizöl und Gas wurden teurer, während Strom etwas günstiger geworden ist. Mietkosten sind ebenfalls leicht gestiegen.
  • Beim täglichen Einkauf sind die Preise nur leicht – um 0,4 Prozent – gestiegen. Gemüse ist günstiger geworden, während Fleisch, Milch, Eier und Obst teurer wurden. Speiseöle sind billig geblieben und haben die Preise insgesamt etwas gedämpft.
Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt