Mehrere Tote

US-Militär griff wieder mutmaßliches Drogenboot an

Ausland
16.04.2026 10:54
Porträt von krone.at
Von krone.at

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben ein Boot mit mutmaßlichen Drogenschmugglern im Ostpazifik angegriffen. Dabei kamen drei Menschen ums Leben. Geheimdienstinformationen hätten bestätigt, dass das Schiff auf bekannten Routen für den Drogenhandel unterwegs gewesen sei, hieß es.

Bei den Toten handle es sich um „Narko-Terroristen“, teilte das US-Militärkommando Southern Command am Mittwoch mit. Das Boot habe zu einer „terroristischen Organisation“ gehört. Auch der venezolanische Präsident Nicolás Maduro ist in den Vereinigten Staaten wegen „Narko-Terrorismus“ angeklagt.

„Narco“ ist die spanische Abkürzung für Narkotika, damit sind Drogenhändlerinnen und Drogenhändler gemeint. Der Begriff „Narko-Terrorismus“ tauchte erstmals in den 1980er-Jahren um die linksextreme kolumbianische Gruppe Farc auf, die Kokain im Dschungel herstellte.

Das US-Militär hat wieder ein Boot im Pazifik angegriffen.
Das US-Militär hat wieder ein Boot im Pazifik angegriffen.(Bild: X/US Southern Command)

Erst am Dienstag hatte das US-Militär mitgeteilt, bei einem ähnlichen Angriff vier Menschen getötet zu haben. Seit September 2025 kamen bei solchen Angriffen bereits mehr als 170 Menschen ums Leben.

Sowohl Fachleute als auch  Menschenrechtsorganisationen stellen die Rechtmäßigkeit der Angriffe infrage. Human Rights Watch spricht von „ungesetzlichen, außergerichtlichen Tötungen“.

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