„Wir spannen den Spagat zur Hochkultur“, sagt Silke Grabinger – sie kuratiert die neuen „postdancingdays“, die am 27. April im Linzer Posthof starten. Bis 30. April gibt es Tanzabend mit HipHop, Breakdance oder Contemporary, außerdem bietet man Workshops an.
Der moderne zeitgenössische Tanz hatte im Linzer Posthof immer schon eine Heimat, doch die bewährten „Tanztage“ werden ab heuer in die „postdancingdays“ verwandelt, wir haben darüber berichtet.
Das neue Format findet kompakt und durchgehend von 27. bis 30. April im Haus am Hafen statt. „Ich will damit den Festivalcharakter betonen“, sagt Silke Grabinger. Die Linzerin ist selbst Tänzerin, sie wurde mit Performances an der Schnittstelle von Tanz, HipHop, Breaking, Robotik und Medienkunst bekannt.
Nun ist sie frischgebackene Kuratorin des neuen Festivals: „Ich habe Gruppen eingeladen, die ich alle selbst schon erlebt habe. Sie arbeiten im urban-zeitgenössischen Tanzbereich“, sagt sie im „Krone“-Gespräch. Das passe zur industriellen Stahlstadt.
Aufführungen und Battle-Abend
Den Auftakt setzt am Montag, 27. April, das Urban Arts Ensemble Ruhr mit dem radikal wirkenden Stück „Cracks“: Die Choreografie widmet sich HipHop, verbindet Straßenenergie mit Präzision. Am Dienstag, 28. April, lässt das Ensemble noch an der Weltpremiere von „Zwei gegen Sacre“ teilnehmen: HipHop befragt Strawinskys Musik. Weiteres Highlight ist der Battle-Abend „Floor on Fire“ (29. 4.) an dem anlässlich des Welttags des Tanzes Performer aus den Bereichen Contemporary, Ballett, Breakdance oder Streetstyle gegeneinander antreten. Das Finale (30. 4.) macht die Company von Naima Mazic mit einem feministisch-jazzigen Manifest. Zum Abschluss gibt es außerdem eine Nightline.
Und, auch neu bei den „postdancingdays“ im Posthof: Ab Sonntag, 26. April, werden Workshops und Trainings (für professionelle und semiprofessionelle Tänzer) im Lentos Kunstmuseum und Posthof angeboten.
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