Seit Februar arbeitet das Theater KuKuKK an seiner nächsten Premiere. Die „Krone“ war bei einer Probe dabei und sprach mit den Schauspielern über die zentralen Themen des Stücks.
Wollen wir?“, bittet Regisseurin Sarah Rebecca Kühl ihre Kollegen auf die Bühne. Das Theater KuKuKK probt derzeit für seine Produktion „LIV, LOVE, LAUGH STRÖMQUIST“.
Nach der deutschsprachigen Erstaufführung im Volkstheater Wien feiert das Theaterstück am 23. April in den Kammerlichtspielen in Klagenfurt Premiere. „Wir sind das zweite Theater im ganzen deutschsprachigen Raum, das dieses Stück auf die Bühne bringen darf“, ist Sabine Kristof-Kranzelbinder, künstlerische Leiterin, stolz.
Themen des Stücks reichen ins Privatleben
Im Zentrum stehen Selbstoptimierung, der Einfluss von Social Media und die Frage, wie sehr sich das Leben tatsächlich kontrollieren lässt. Seit Februar beschäftigt sich das Team mit der Thematik: „Wir haben diskutiert, Dokumentationen angesehen und Erfahrungen ausgetauscht“, berichtet das Ensemble unisono.
Schnell wird klar: Die Fragen des Stücks reichen weit über die Bühne hinaus und haben die Darsteller auch privat beschäftigt. „Die Charaktere im Stück sind ruhelos und permanent damit beschäftigt, sich selbst zu hinterfragen und alles mit allen zu besprechen – das hat mich dazu bewogen, mehr in mir zu ruhen und zu sagen: Es passt eigentlich alles, wie es ist“, so Schauspielerin Nicole Radeschnig.
Humor ist zentraler Bestandteil
Das Stück selbst ist in kurzen, schnellen Szenen aufgebaut, in denen Rollen und Situationen laufend wechseln. Was herausfordernd klingt, ist für die Schauspieler jedoch eine willkommene Abwechslung, ihr Können in all ihren Facetten zu zeigen – stimmlich wie körperlich.
Trotz aller Ernsthaftigkeit bleibt der Humor ein zentraler Bestandteil. „Das Stück ist scharf, klug und lustig – es regt zum Nachdenken an“, beschreibt die künstlerische Leiterin.
Vorstellungen bis 9. Mai in den Kammerlichtspielen
Während des Gesprächs spürt man die harmonische Stimmung im Ensemble: „Jeder Probenbeginn ist wie ein Heimkommen“, so Radeschnig, die oft Teil des Ensembles ist. „Man arbeitet nicht nur miteinander, sondern verbringt auch privat gerne Zeit gemeinsam – ein wirkliches Privileg.“
Gleichzeitig bleibt die finanzielle und strukturelle Situation des Theaters angespannt. Unklare Budgets und unsichere kulturpolitische Rahmenbedingungen sorgen für zusätzliche Herausforderungen im Hintergrund der Produktion. Premiere am 23. 4. (20 Uhr). Vorstellungen bis 9. 5. Karten auf: ticktes.kammerlichtspiele.at
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