Prozess startet jetzt
Mordverdächtige im Fall Fabian schweigt weiterhin
Ende April soll der Prozess im Fall des getöteten achtjährigen Fabian aus Mecklenburg-Vorpommern beginnen. Die Mordverdächtige (30) sitzt bereits seit Anfang November in Untersuchungshaft und hat sich nicht zu den Vorwürfen geäußert.
Nach früherer Aussage ihres Anwalts streitet sie die Tat ab. Die 30-Jährige soll den Buben gut gekannt und ihn am 10. Oktober 2025 „heimtückisch und aus sonst niedrigen Beweggründen“ getötet haben. Der Prozessauftakt in Rostock ist am 28. April, anschließend sind 16 weitere Termine bis Anfang Juli angesetzt. Der Fall hatte in ganz Deutschland und auch Nachbarländern für Aufmerksamkeit und Bestürzung gesorgt.
Wie berichtet, war das Schicksal des Buben tagelang ungewiss. Die Mutter sah ihren Sohn am 10. Oktober in der Früh zum letzten Mal, als sie zur Arbeit ging. Bei ihrer Rückkehr sei er nicht mehr da gewesen, sagte sie. Am Abend meldete sie ihn schließlich als vermisst. Eine großangelegte Suchaktion folgte (siehe Video oben).
Leiche in Tümpel gefunden
Laut der Anklage soll die Beschuldigte den Buben unter einem Vorwand aus der Wohnung gelockt und ihn in ihrem Auto zu einem Feldstück gefahren haben. Dort habe sie ihn bei einem schlecht einsehbaren Teich mit mindestens sechs Messerstichen getötet, hieß es. Um die Spuren zu beseitigen, soll sie den Leichnam mittels Brandbeschleuniger angezündet haben. Die Tat sei von ihr allein geplant und begangen worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit.
Der Leichnam von Fabian wurde vier Tage nach seinem Verschwinden an dem Tümpel gefunden. Die Beschuldigte selbst hatte den Fund gemeldet. Für die inhaftierte 30-Jährige gilt die Unschuldsvermutung.









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