Steiermark-Frühling

„Jährlicher Fixpunkt“: Grünes Herz erobert Wien

Wien
09.04.2026 17:00

Die Steirer läuten bis Sonntag den Frühling auf dem Rathausplatz ein. Die „Krone“ war am offiziellen Tag der Eröffnung für einen Lokalaugenschein vor Ort. 

Ein Schlägel, ein Schlag, das Murauer-Bier floss und das „grüne Herz“ schlägt nun offiziell in Wien. Bis Sonntag können sich Besucher beim alljährlichen Steiermark-Frühling am Rathausplatz durch die von 1600 Gastgebern bereitgestellte lokale Küche kosten – von Krapfen, Kernölschmölzi (eine Kernöl-Eierspeis), „wülda“ Steirerburger bis Apfelschlangerln.

Nicht zu vergessen, das klassisch steirische Backhendl für 12 Euro und Buchteln mit Vanillesauce für 7,50 Euro. Bei Schilcher, Uhudler und Wein ist man sich durchschnittlich mit fünf Euro einig.

Für hungrige wie durstige Gäste sind die Aussteller jedenfalls bestens gerüstet, erzählt Lukas P. (26) vom Römerweinhof Pöltl. Fürchten, dass Spritzer und Co. ausgehen könnten, müssen sich die Besucher nicht, versichert er. „Wir haben viel mitgenommen“.

„Wir gehen immer her, obwohl wir Wiener sind. Wenn es so weitergeht, sind wir gespannt, wann sie das Fest auf eine ganze Woche ausweiten.“

Franz (76) und Brigitte O. (72)

Pensionisten

„Ich freue mich immer auf den Steiermark-Frühling. Die Stimmung ist top und es sind schon heute so viele Menschen da und besuchen uns.“

Harald K. (41)

Aussteller

„Wir reisen jedes Jahr aus dem Murtal an. Für uns ist das Fest ein Fixpunkt im Kalender. Ich meine, schauen Sie sich um. Die Steiermark ist richtig gut vertreten.“

Isabella (50) und Veronika K. (24)

Angestellte

„Seit wir geöffnet haben, sind die Leute schon recht zahlreich zu uns gekommen. Das freut uns. Die Getränke gehen uns jedenfalls nicht aus!“

Lukas P. (26)

Aussteller

Es könnte allerdings noch etwas wärmer sein, meint Leonie B., die fleißig Bärlauch-Pasta serviert und zur Musik mitschunkelt. Gegenüber spielt eine Band mit Ziehharmonika auf. „Des is halt der steirische Brauch“ singen sie im Gleichklang. 

Das Tanzbein schwingt
Bei diversen Fotospots können vor Bergkulisse oder Uhrturm gleich ein paar Urlaubsgrüße verschickt werden. Zwischen den Ständen thront außerdem ein waschechter Red-Bull-Bolide. Nicht nur die Kulinarik, sondern auch die Attraktionen können sich durchaus sehen lassen.

Von Korbflechten bis Volkstanz werden die gesamten viereinhalb Tage Traditionen aus der Steiermark präsentiert. Einen „Boarischen Tanz“ legt so mancher aber auch außerhalb der Programmpunkte hin – Juchitzer inklusive.

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