Die Tribüne Linz, seit 2013 in der Eisenhandstraße Nähe Südbahnhofmarkt als kleines Theater etabliert, sollte aus dem Haus raus. Dagegen erhoben die Leiter Cornelia Metschitzer und Rudi Mühlleitner aber Einwendung – und bekamen nun Recht. Das Theater darf vorerst bleiben.
„Gestern, am 7. April, rief uns unser Anwalt an, um uns zu sagen, dass wir den Prozess gewonnen haben. Uns fiel ein Stein vom Herzen!“, sagt Theaterleiterin Cornelia Metschitzer.
Bereits am 11. Dezember 2025 erhielt das Theater die überraschende gerichtliche Kündigung, die Räumlichkeiten hätten mit Juni 2026 geräumt werden müssen. „Gegen diese kurzfristige Kündigung haben wir bei Gericht Einwendung erhoben und können nun mitteilen: Die Tribüne Linz hat den Prozess bzgl. der Kündigung unserer Theaterräumlichkeiten in 1. Instanz gewonnen“, so Metschitzer. Die Berufungsfrist läuft.
Vertrag wurde geprüft
Der Richter des Bezirksgerichtes Linz vertritt die Ansicht, dass „(…) in der Gesamtbetrachtung im konkreten Fall die Elemente eines Mietvertrages überwiegen.“ Der Vertrag des Theaters ist demnach unbefristet, was nun bedeutet, dass es grundsätzlich nur aus „wichtigen Gründen“ gekündigt werden könnte. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.
Die Vermieter (Klagende Partei) haben nun noch die Möglichkeit, binnen vier Wochen Berufung zu erheben. Dann würde der Akt einem 3-Richter-Senat des Landesgerichtes Linz zur Entscheidung vorgelegt werden.
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