Starb an Krebs

Astronaut benennt Mondkrater nach seiner Ehefrau

Wissen
07.04.2026 11:40
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die Crew der „Artemis II“ auf der Rückseite des Mondes Dinge beobachtet, die bisher kein Mensch mit eigenen Augen gesehen hat. Dazu gehören bisher unbekannte Krater. Einen davon tauften die Astronauten auf den Namen Carroll. Er soll an die verstorbene Ehefrau von Kommandant Reid Wiseman erinnern.

Der Krater – ein „heller Punkt auf dem Mond“ - solle von nun an Carroll-Krater heißen, sagte der kanadische Astronaut Jeremy Hansen mit tränenerstickter Stimme aus der „Orion“-Kapsel. Danach umarmten sich die vier Astronauten – neben Hansen und Wiseman noch Christina Koch und Victor Glover.

Töchter verfolgten emotionalen Moment
Die zwei Töchter der Wisemans verfolgten das Ganze im Kontrollzentrum in Houston im US-Bundesstaat Texas. Carroll Wiseman war im Mai 2020 im Alter von 46 Jahren an Krebs gestorben.

Der nach ihr benannte Krater befindet sich an der Grenze zwischen Vorder- und Rückseite des Mondes und ist manchmal von der Erde aus sichtbar. Einem weiteren Krater südwestlich davon gab die „Artemis II“-Crew den Namen „Integrity“, nach dem Rufzeichen ihres Raumschiffs. Die Vorschläge für die Kraternamen gelten laut NASA nur vorläufig. Nach Abschluss der Mission müssen sie noch bei Internationalen Astronomischen Union (IAU) eingereicht werden. Die IAU regelt die Benennung von Himmelskörpern und deren Oberflächenmerkmalen.

Siebenstündige Umrundung
Bei ihrem rund siebenstündigen Flug um den Mond konnten die Astronauten auch aufgrund der Sonnenverhältnisse den Himmelskörper intensiv beobachten. Sie näherten sich dem Mond auf rund 6500 Kilometer. Inzwischen ist die Kapsel wieder auf dem Rückweg zur Erde.

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