Signa-Ruine ist weg

Statt „Lamarr“: So soll das neue Gebäude aussehen

Wien
30.03.2026 09:16

Es tut sich was auf Wiens wohl bekanntester Baustelle: Die Signa-Ruine des geplanten Kaufhauses Lamarr ist Geschichte, die Baupolizei gab inzwischen grünes Licht für den Neubau der Stumpf-Gruppe. Dieser soll zumindest etwas dezenter ausfallen als Benkos Mega-Projekt. 

30.000 Tonnen Beton und 1800 Tonnen Stahl mussten abgetragen werden, um der Signa-Ruine nun einen Neustart zu ermöglichen. Ein Großteil des Materials kann allerdings recycelt werden. Seit Februar liegt bereits die Genehmigung der Baupolizei vor, wie der ORF berichtete. 

Stumpf-Gruppe kaufte Signa-Ruine
Nach der Insolvenz von René Benkos Signa Holding kaufte die Stumpf-Gruppe das Bauprojekt. Die Abrissarbeiten auf der Baustelle hatten über ein Jahr in Anspruch genommen. Nun soll zügig mit dem Neubau begonnen werden, wobei der vordere Teil des Rohbaus erhalten bleibt und man auch die historische Fassade miteinbeziehen wird. 

Die Signa-Ruine hatte für Unmut unter den Anrainern gesorgt.
Die Signa-Ruine hatte für Unmut unter den Anrainern gesorgt.(Bild: Klemens Groh)
(Bild: APA/HELMUT FOHRINGER)
(Bild: APA/HARALD SCHNEIDER)
(Bild: Martin A. Jöchl)

In den unteren drei Etagen entstehen Verkaufs- und Lokalflächen, darüber werden 200 Eigentumswohnungen gebaut. Im hinteren Teil des Komplexes wird das geplante 4*-Hotel mit 200 geplanten Zimmern umgesetzt. 

Öffentlich zugänglicher Dachpark
Besonderes Anliegen des Bezirks Neubau war die öffentlich zugängliche Dachterrasse. Auf rund 1000 m² soll ein Dachpark ohne Konsumzwang entstehen. Auch den Innenhof will man großzügiger gestalten, als es in den Signa-Plänen vorgesehen war. Mit der Fertigstellung des Projekts rechnet der Eigentümer im ersten Quartal 2028.

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