Steirer in Kärnten

Mit der Bahn unterwegs: „Wo geht‘s in die Stadt?“

Kärnten
24.03.2026 14:00

Zwölf Steirer reisten mit der Koralmbahn nach Kärnten und holten sich einen besonderen Guide! Alt-Landeshauptmann Gerhard Dörfler zeigte ihnen Klagenfurt – inklusive einem Seitenhieb gegen die Stadtpolitik.

„Die Südsteirer haben mich kontaktiert und um eine Klagenfurt-Führung gebeten und natürlich habe ich ihnen sofort zugesagt“, so Gerhard Dörfler zur „Krone“.

In Klagenfurt angekommen, ging es Montagvormittag vom Hauptbahnhof direkt zu den Klassikern: Lindwurm, Wappensaal und Kärntner Landtag – inklusive Einkehr im Klagenfurter Traditionsgasthaus Pumpe. Architektur, Landesgeschichte und Kärntner Charme – die Steirer zeigten sich beeindruckt.

Alt-Landeshauptmann Gerhard Dörfler zeigte den zwölf Steirern auch die schönen Seiten der ...
Alt-Landeshauptmann Gerhard Dörfler zeigte den zwölf Steirern auch die schönen Seiten der Landeshauptstadt.(Bild: Gerhard Dörfler)

Doch während die Innenstadt bei den Besuchern sehr gut ankam, sorgte ein anderer Bereich für ratlose Blicke, Kopfschütteln und sogar Unverständnis. Und auch der ehemalige Landeshauptmann fand deutliche Worte für die trostlose Bahnhofsumgebung!

„Was sind das nur alles für Schläfer in der Stadtpolitik?“
„Mit der Koralmbahn kommen immer mehr Gäste und Klagenfurt präsentiert sich so? Was sind das nur alles für Schläfer in der Stadtpolitik?“, fragt Dörfler scharf und zieht einen Vergleich mit der Bundeshauptstadt: „Dort ist um den Wiener Hauptbahnhof ein modernes und lebendiges Stadtviertel geschaffen worden – in Klagenfurt hingegen sieht es aus wie Ödland.“ Den Steirern ist dabei auch aufgefallen, dass es beim Klagenfurter Hauptbahnhof nicht einmal einen Hinweis gibt, wie man zum Lindwurm findet.

Für den Kärntner Alt-Landeshauptmann ist damit klar: Klagenfurt habe touristisch durch die Koralmbahn enormes Potenzial – doch das müsse auch genützt werden.

„Gerade zentrale städtische Bereiche wie die Bahnhofsumgebung und auch die Bahnhofsstraße als direkte Verbindung in die Klagenfurter Innenstadt dürfen von einer Stadtpolitik nicht vernachlässigt werden“, so Dörfler.

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