Auf Hawaii haben mehrtägige Regenfälle zu den stärksten Überschwemmungen der letzten 20 Jahre geführt. Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen und ganze Orte sind von der Außenwelt abgeschnitten. Schauspieler Jason Momoa zählt auch zu den Betroffenen.
Auf Hawaii hat der seit Tagen anhaltende Regen mittlerweile extreme Auswirkungen, die Überschwemmungen gelten als die stärksten seit rund 20 Jahren. Auch der Hollywood-Schauspieler und „Aquaman“-Darsteller Jason Momoa ist betroffen. Er lebt an der North Shore von Oahu, der drittgrößten Insel Hawaiis, auf der sich die Landeshauptstadt Honolulu befindet.
Schauspieler macht auf Lage aufmerksam
Dort ist er nach einem Stromausfall an der Nordküste zu seiner Familie an einem nicht so betroffenen Teil der Insel geflohen. Momoa äußerte sich unter anderem mit seiner Freundin Adria Arjona mehrfach in sozialen Netzwerken zur Lage und betonte, dass die vergangenen Wochen für viele Menschen auf Hawaii schwierig gewesen seien. Besonders betroffen seien jene Personen, die ohnehin in prekären Verhältnissen leben.
Auf Instagram erklärte er, dass er in Sicherheit sei, wies aber darauf hin, dass viele andere weiterhin unter den Folgen leiden.
„Aloha bedeutet füreinander da zu sein“
Der „Aquaman“-Schauspieler machte sich auch seine Hände schmutzig und half Menschen, die von den Regenfällen besonders schwer betroffen sind: „Wir waren im Westen, um unsere Liebe zu zeigen, Essen zu bringen und unserer Gemeinschaft zu zeigen, dass wir an eurer Seite stehen und ihr nicht allein seid. Das ist Aloha: Füreinander da zu sein, wenn es am wichtigsten ist.“
Staudamm droht zu bersten
Auf der Insel Oahu sind mehrere Orte von der Außenwelt abgeschnitten, zudem besteht die Gefahr, dass der hundert Jahre alte Wahiawa-Damm im Norden bersten könnte. Davor warnte die örtliche Katastrophenschutzbehörde, weshalb tausende Menschen ihre Häuser verlassen mussten.
Nach Angaben des nationalen Wetterdienstes gilt für große Teile Hawaiis weiterhin eine Hochwasserwarnung, unter anderem für Oahu, Maui, Molokai, Lānai, Kahoolawe und die Insel Hawaii. Die starken Regenfälle führten zu Überschwemmungen, Erdrutschen und umgestürzten Bäumen, wodurch zahlreiche Straßen blockiert wurden.
Der Gouverneur Hawaiis Josh Green teilte am Samstag beim Kurznachrichtendienst X mit, dass bislang keine Todesfälle gemeldet wurden. Über 230 Menschen hätten gerettet werden können, alle Vermissten seien gefunden worden. Der entstandene Schaden dürfte sich ersten Schätzungen zufolge auf über eine Milliarde Dollar (etwa 860 Millionen Euro) belaufen, wobei das genaue Ausmaß erst in den kommenden Wochen feststehen wird.
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