Diese „Krone“-Story hat eingeschlagen. In der delikaten Affäre zwischen einer Wiener Kindergärtnerin und einem 14-jährigen Schüler ermittelt jetzt das Landeskriminalamt.
Wie berichtet, wurde eine junge Kindergärtnerin an einem der rund 15 Bildungscampusse der Stadt nach einer heimlichen Liaison mit einem 14-jährigen Schüler schwanger. Sie verlor das ungeborene Baby aber. Neben der Bildungsdirektion und der Kinder- und Jugendwohlfahrt, der Magistratsdirektion 11, sind nun noch weitere Stellen in der delikaten Causa eingeschaltet.
Missbrauch oder nicht?
So etwa das Landeskriminalamt, das ermittelt. Nach einer ersten eingegangenen Anzeige sieht die Staatsanwaltschaft laut Sprecherin Nina Bussek „derzeit aber keinen Anfangsverdacht“. Im Raum steht der mögliche Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses – juristisch ein Vergehen mit bis zu drei Jahren Höchststrafe. Doch es könnte für die junge Frau auch noch schlimmer kommen.
Denn war der Schüler zu Beginn der verhängnisvollen Affäre erst 13 Jahre alt und damit unmündig, kann statt eines Vergehens ein Verbrechen vorliegen: Für sexuellen Missbrauch drohen, je nach der Schwere des Delikts, dann entweder bis zu fünf oder gar zehn Jahre Gefängnis.
Arbeitskolleginnen keine Hilfe für die Polizei
Dem Vernehmen nach sind die Arbeitskolleginnen der in einen um mehr als zehn Jahre jüngeren Jugendlichen verliebten Elementarpädagogin bei den Ermittlungen bisher de facto keine Hilfe.
Bei ersten Befragungen stieß die Polizei auf eine Mauer des Schweigens. Die Kindergarten-Bediensteten beriefen sich angeblich durchwegs auf die für den öffentlichen Dienst geltende Amtsverschwiegenheit. Das betrifft laut Bundesverfassungsgesetz alle ihnen aus ihrer amtlichen Tätigkeit bekannt gewordenen Informationen. In dem brisanten Ermittlungsfall bleibt es weiterhin spannend ...
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