Nicht nur die klassische „Tschick“ wird immer teurer, auch bei Alternativprodukten steigen die Preise. Denn ab April werden auch Nikotinbeutel und E-Zigaretten Teil des Trafiken-Monopols. Die Tabaksteuer fällt an, zahlen wird das – wie immer – der Konsument. Den Anfang bei den Steigerungen machen Philip Morris und BAT. Die „Krone“ kennt die Details.
Ab April kommt die Reform, E-Zigaretten und Nikotinbeutel (Pouches) werden Teil des Trafiken-Monopols. Sie fallen damit erstmals unter die Tabaksteuer. Die Steuer ist auf die Menge gerechnet, dürfte aber rund 10 Prozent des bisherigen Nettopreises ausmachen. Die Hersteller geben das weiter und dürften ihre Preise anpassen. Den Anfang macht Philip Morris, erfuhr die „Krone“ aus Trafikantenkreisen. Ab 1. April wird es teurer.
Pouches steigen gleich um 50 Cent
Einerseits sind die Pouches betroffen. Pouches sind kleine Nikotinbeutel zum Klemmen unter die Lippe. Die Marke Thunder und Zyn wird um 50 Cent pro Packung teurer und kostet künftig 6,50 Euro, nur Zyn Mini 20s bleibt mit 5 Euro gleich. Auch Konkurrent BAT erhöht die Preise, wie er den Trafikanten mitteilte. Auch hier werden die Velo Pouches um 50 Cent teurer und kosten ab April 6,50 Euro.
Unterschiedlich fallen die Steigerungen bei den E-Liquids der Philip-Morris-Marke Veev aus. Die Veev Pods (2er-Packung) verteuern sich von 8,50 Euro auf 9,50 Euro, die anderen Produkte steigen um 40 Cent. BAT erhöht (vorerst) nicht die Preise für E-Zigaretten.
Zigaretten trieben Inflation
Auch klassische Zigaretten wurden dieses Jahr schon deutlich teurer, die Regierung hat wegen der Budgetkonsolidierung auch die Tabaksteuer angehoben. Um rund 10 Prozent stiegen die Zigarettenpreise laut offiziellen Daten in nur einem Jahr.
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