Das Internet birgt auch viele Gefahren, Online-Betrug nimmt zu, die meisten Betrugsfälle finden bereits online statt. Der Schaden betrug 2025 laut Bundeskriminalamt 200 Millionen Euro, die Dunkelziffer ist höher. In Wien diskutieren Vertreter von 130 Ländern gerade über die richtige Bekämpfung.
Cyberkriminalität wird immer mehr zum Problem, auch in Österreich: Hacker erpressen und erbeuten heimtückisch viel Geld von Opfern im Internet, das trifft Unternehmen, aber auch Privatpersonen.
200 Millionen Euro Schaden
Laut Bundeskriminalamt fanden 2025 schon 68 Prozent aller Betrugshandlungen online statt, der Schaden: rund 200 Millionen Euro! Und die Dunkelziffer dürfte größer sein, oft bleiben die Fälle im Verborgenen, auch wenn Opfer Erpressungen nachgeben.
Ein Viertel der Fälle dreht sich um betrügerische Online-Plattformen, die scheinbar lukratives Geldanlegen versprechen, etwa in Aktien oder Kryptowährungen, am Ende schaut der Nutzer aber komplett durch die Finger. Von der erhofften Rendite gibt es dann nichts, und die Seiten – oftmals mit dubiosem Sitz in Übersee – sind nicht mehr erreichbar, das GEld futsch.
„Cyberkriminalität kennt keine Grenzen“
„Der digitale Raum wird immer mehr zur Frontlinie für organisierte Kriminalität“, warnt dazu Kanzleramts-Staatssekretär Alexander Pröll. Gerade findet in Wien der „Global Fraud Summit“ der UNO statt. 20 Minister, 1300 Delegierte aus 130 Ländern und Vertreter von Meta, Tiktok und Co. diskutieren über Betrugsbekämpfung. Auch die Europol kämpft international gegen die Gefahren im Netz. „Cyberkriminalität kennt keine Grenzen“, so Pröll.
In Österreich gibt es bereits mehrere Kampagnen und Anstrengungen gegen Cyberkriminalität. Für Banken sind vor allem Phishing-Angriffe ein Problem, bei denen Betrügern Kunden die Identität entlocken.
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